SV Sorghof verliert Tabellenführung nach 0:2-Pleite
Unerwarteter Absturz

Der SV Sorghof kann doch noch verlieren! Gegen den TSV Detag Wernberg setzte es für die "Indianer" nach zehn siegreichen Partien eine unglückliche 0:2-Heimniederlage. Die Baierlein-Elf zeigte in dieser heiß umkämpften Partie nur phasenweise ihre wahre Spielstärke - dafür ungewohnte Nachlässigkeiten in der Defensive. Sorghof musste den Platz an der Spitze räumen, den nun der FC Amberg II einnimmt.

Detag präsentierte sich als kampfstarke Truppe, die sich pudelwohl in ihrer Außenseiterrolle fühlte. Sorghofs Keeper Johannes Zinnbauer konnte zweimal die Führung der Gäste bei deren Torchancen durch Lukas Sklenar (3.) und Thimo Luff (18.) verhindern. Die Hausherren erlaubten sich den Luxus, auch ihre guten Einschussmöglichkeiten durch Benedikt Ertl (14./ 24./36.) und Carsten Steiner (44.) zu versemmeln.

Als sie gedanklich fast schon der Kabine waren, gab es zur Überraschung vieler einen Elfmeter für Detag. Der Unparteiische wollte hier ein strafstoßwürdiges Handspiel von Max Bruckner gesehen haben. Emanuel Petrov verwandelte zum 0:1 (42.). Der TSV nutzte die Irritation in der Heimabwehr und setzte durch Thimo Luff in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit noch eins drauf: Mit 0:2 führte plötzlich Wernberg. Der SV Sorghof setzte nach dem Seitenwechsel auf volle Offensive. Baierlein löste den Vierer-Abwehrblock auf und brachte mit Patrick Walzel und Johannes Regler zwei frische Kräfte für die Belebung des Angriffsspieles. Doch alle Bemühungen sollten nicht fruchten, da der Ball an diesem Tag trotz einiger Hochkaräter einfach nicht über die Torlinie wollte. Zweimal rettete bei Kopfbällen von Thomas Götzl (75.) und Johannes Regler (78.) das Aluminium für die Gäste.

Den Rest hielt TSV-Keeper Alexander Buchberger mit Glanztaten, so auch bei zwei Chancen von Udo Hagerer (63./65.). Auf der Gegenseite konnte sich Zinnbauer bei zwei Konterchancen der Gäste durch Thimo Luff (61.) und Lucas Maunz (87.) auszeichnen.

Wernberg kämpfte aufopferungsvoll und verteidigte mit allen Mitteln. Mit nur vier gelben Karten für den TSV ließ der Referee in einigen strittigen Szenen viel Milde walten und zog sich damit den Unmut der Heimzuschauer zu.
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