SV Weiden beim Turnier in Plauen - Sertl und Kreiner stehen nicht mehr zur Verfügung
Erster Test für Bundesliga

Weiden. (prg) Noch vier Wochen sind es bis zum ersten Bundesligaspiel am 8. November in Krefeld und gerade Mal zehn Tage bis zum ersten Pflichtspiel (Deutscher Pokal am 18. Oktober in Weiden ebenfalls gegen SV Krefeld): Die Wasserballer des SV Weiden müssen sich zielgerichtet auf den Saisonauftakt vorbereiten. Die Einladung des Lokalrivalen SVV Plauen kommt Trainer Gerhard Wodarz gerade recht. Die Oberpfälzer nehmen am Wochenende als Titelverteidiger am Pokalturnier um den Ehrenpreis des Oberbürgermeisters der Stadt Plauen teil.

Die Gegner der Max-Reger-Städter sind hochkarätig. Der Ausrichter SVV Plauen als 9. der letzten DWL-Saison lud neben dem SV Weiden (14.) noch den A-Gruppen-Vertreter SG Neukölln Berlin und den polnischen Meister LSTW Lodz ein. Das erste Spiel bestritten die Weidener bereits am Freitagabend gegen den Gastgeber. Am Samstag um 11 Uhr treffen die SV-ler auf das polnische Team und am letzten Turniertag um 16 Uhr müssen die Weidener gegen die SG Neukölln Berlin ran.

Wodarz freut sich, dass sich seine Spieler endlich wieder mit stärkeren Gegnern messen müssen. Personell gibt es für ihn jedoch Grund zur Sorge. Torwart Vladimir Srajer ist an diesem Wochenende beruflich verhindert, Spielmacher Thomas Aigner stand am Freitagabend aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Dazu kommen noch zwei weitere überraschende und aus Sicht der Verantwortlichen schmerzliche Ausfälle. Jungtalent Philipp Sertl (18), der sich in der letzten Saison bravourös in die Stammformation der Bundesligamannschaft hineinspielte, wird wahrscheinlich nicht mehr für die SV-ler spielen können. Er hat eine Ausbildung begonnen, die ihm nicht erlaubt, regelmäßig am Training teilzunehmen. Centerverteidiger Philipp Kreiner (18) absolviert zudem die Grundausbildung seines freiwilligen Wehrdienstes und wird in den nächsten Monaten fehlen. Noch besteht die Hoffnung, dass Sertl an einem Oberpfälzer Standort eingesetzt wird. "Wir haben auf beide nicht nur in der kommenden Saison gesetzt, sondern sie für unsere Zukunftsplanung fest auf der Rechnung. Wir hoffen, dass da noch einiges Positives passiert", sagt Wodarz.

Gleich zum Saisonbeginn wollen sich die Max-Reger-Städter jedoch nicht verunsichern lassen. Der Kader ist groß genug, um Ausfälle kompensieren zu können. Außerdem sollen die U-19- bis U-17-Spieler integriert werden, dafür sind solche Vorbereitungsturniere wie in Plauen optimal. Am 1./2. November absolviert der SV Weiden zudem ein Trainingswochenende in Pilsen.

Kader für Plauen: Torleute: Florian Modl, Alexander Erhardt und Matthias Kreiner. Feld: Thomas Aigner, Stefan Kick, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar, Nikolaj Neumann, Stephan Schierdewahn, Kirilo Olkhovsky, Andreas Jahn, Sean Ryder, Vladyslav Gorski, Jakob Ströll, Louis Brunner, Felix Glaß und Tim Neulinger.
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