SV Weiden Zweiter bei internationalem Turnier in Berlin
Wasserballer erst im Finale gestoppt

Die Bundesliga-Wasserballer des SV Weiden (im Bild Sean Ryder) lieferten beim internationalen Turnier in Berlin ordentliche Leistungen ab. Mit vier Siegen erreichten sie das Finale, dort zogen sie allerdings gegen den SSV Plauen mit 5:10 den Kürzeren. Bild: G. Büttner
Weiden. (prg) Trainingseffekte im spielerischen und konditionellen Bereich sowie zusätzliche Spielpraxis, nicht nur für die Ergänzungsspieler, hatten sich die Weidener Wasserballer mit der Teilnahme am Einladungsturnier in Berlin versprochen. Eine Woche vor Rückrundenstart in der Bundesliga (Weiden spielt am 17. Januar beim SC Wedding Berlin) waren die Oberpfälzer in einer ordentlichen Verfassung und belegten trotz des Fehlens von Stammtorhüter Vladimir Srajer den zweiten Platz. Die Weidener gewannen vier Spiele und unterlagen erst im Finale dem SVV Plauen mit 5:10.

In der Gruppenphase bekam es der SVW zum Turnierbeginn am Freitag mit dem dänischen Klub SSK Slagelse zu tun. Nach Startschwierigkeiten und teils hektischem Spielverlauf bezwangen die Wodarz-Schützlinge das Team mit Europacup-Erfahrung mit 13:12. Im zweiten Spiel erledigten die Max-Reger-Städter ihre Aufgabe sicher gegen die neuformierte Mannschaft des Pro Sport 24 Berlin und gewannen mit 25:3. Zum AbschIuss der Gruppenphase gab es ein 11:7 gegen Zweitligist WU Magdeburg.

Finale: 5:10 gegen Plauen

Als Erster der Gruppe B traf der SV Weiden im Halbfinale auf den Zweiten der Gruppe A, SG Neukölln. Das hart umkämpfte Match brachte in der regulären Zeit keinen Sieger und musste durch Fünf-Meter-Werfen entschieden werden. Die Weidener waren nervenstark und bezwangen den einzigen DWL-A-Gruppenvertreter mit 13:12. Finalgegner SVV Plauen gewann seine Gruppe souverän und ging als Favorit in die Partie. Doch zu Beginn ärgerten die Oberpfälzer die Vogtländer und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Lange konnten die Weidener jedoch ihre Überlegenheit nicht halten. Plauen wendete das Blatt und gewann am Ende mit 10:5.

Trainer Wodarz zufrieden

Trainer Gerhard Wodarz war sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf. Die Verfassung der Mannschaft sei zu dieser Saisonphase in Ordnung. Es müsse aber weiterhin einiges für das Spielerische getan und die konditionelle Verfassung verbessert werden. "Wir haben gesehen, dass wir konkurrenzfähig sind und müssen das jetzt im Ligabetrieb umsetzen. Wenn wir von Ausfällen verschont bleiben, können wir den wichtigen fünften Platz festigen, um eine bessere Ausgangsposition für die Play-downs zu erreichen", erklärte Wodarz.

Im Januar tritt der SV Weiden zunächst bei Wedding Berlin (17. 1.) und SC Neustadt/Weinstraße (24. 1.) an, ehe am 31. 1. das erste Heimspiel des Jahres gegen den SV Krefeld 72 in der Weidener Thermenwelt steigt.

Weiden spielte mit: Modl und Erhardt im Tor, Aigner, Langmar (beide außer Freitag), St. Kick, Trottmann, Th. Kick, Neumann, Schirdewahn, Olkhovski, Gorski, Jahn, Ryder, Ströll
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