SV zu schwach vor dem Tor

Der junge Matthias Kreiner hütete am Samstag gegen wedding Berlin das Weidener Tor.

Das Minimalziel "Klassenerhalt haben die Weidener Wasserballer vor zwei Wochen erreicht. Im ersten Platzierungsspiel gegen Wedding Berlin war somit die Luft raus.

Weiden. (prg) Mit einem Sieg im letzten Heimspiel wollten sich die Weidener Wasserballer bei ihren Anhängern für die Unterstützung während der Saison bedanken, doch daraus wurde nichts. Die Wodarz-Schützlinge präsentierten sich im ersten Spiel um Platz 13 der Bundesliga im Schätzlerbad gegen den SC Wedding Berlin harmlos und verloren mit 8:10. Die Weidener haben noch eine kleine Chance: Sie müssten das Rückspiel am Samstag in Berlin mit mehr als zwei Toren Unterschied gewinnen.

"Die Spannung ist raus. Nachdem wir den Klassenerhalt unter Dach und Fach brachten, ist es schwierig, die Mannschaft noch zu mobilisieren", sagte Trainer Gerhard Wodarz nach dem Spiel. "Unsere schwache Leistung von heute ist aber nicht zu entschuldigen. Die Mannschaft wirkte harmlos und vergab reihenweise Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden." Das Überzahlspiel hätte überhaupt nicht funktioniert, monierte er. Schon im ersten Viertel vergaben die Weidener jede Menge Chancen, führten aber mit 2:1. Zur Pause lag der SV immer noch mit 4:3 vorne. Im dritten Viertel kamen die Gäste aus der Hauptstadt besser ins Spiel, nutzten zahlreiche Verteidigungsfehler und legten den Grundstein für den Sieg.

SV Weiden: Tor: Matthias Kreiner; Feld: Thomas Aigner, Stefan Kick, Michael Trottmann (1 Tor), Thomas Kick (2), Andras Langmar (1), Nikolaj Neumann, Stephan Schirdewahn, Jakob Ströll (1), Andreas Jahn, Sean Ryder (3), Louis Brunner, Alex. Erhardt
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