SVE heiß auf das Derby

Der SV Etzenricht und die DJK Ammerthal treffen nach drei Jahren Pause wieder bei einem Derby aufeinander. Die bisherigen Begegnungen waren immer das Eintrittsgeld wert und boten temperamentvollen Fußball. In dieser Szene aus einer Partie im März 2011 kommen Benjamin Werner und Bastian Sasse gegen den Ammerthaler Keeper zu spät. Bild: hfz

Nach drei Jahren Pause, die DJK Ammerthal spielte in dieser Zeit in der Bayernliga, trifft der SV Etzenricht wieder auf den Lokalrivalen aus dem Amberger Land. Anstoß in Etzenricht ist am Freitag um 18.30 Uhr.

Etzenricht. (war) Beide Teams starteten sehr gut in die Serie, belegen vor dem achten Spieltag die Plätze eins und zwei. Noch hat der Sportverein zwei Punkte mehr auf dem Konto, die DJK hätte die Möglichkeit, bei voller Punktzahl vorbeizuziehen und selbst die Spitze zu übernehmen. Werbung betrieben beide Clubs in der Vorwoche, Ammerthal besiegte den SC Ettmannsdorf auf eigener Anlage mit 2:1, Etzenricht siegte beim SV Fortuna Regensburg. Ein Ausrufezeichen setzten die Gäste einen Spieltag zuvor, als sie aus Bad Abbach mit dem 1:0-Sieg einen "Dreier" buchten. Vier Teams ließ die DJK in der Bayernliga hinter sich, den Abstieg besiegelte die Relegation im Duell mit dem ASV Burglengenfeld.

Die Hauptverantwortung als Cheftrainer trägt aktuell Thomas Adler (50), mit dem der SVE zuletzt Kontakt bei seiner Station bei Quelle Fürth hatte. Das Gros der Neuzugänge kommt wie der Coach aus der Region Mittelfranken. Florian Danner vom SC Schwabach, Peter Gerber von der SG Quelle Fürth, Orkan Akgül von Dergaspor Nürnberg. Vom ASV Neumarkt wechselte Marcel Schumacher, er ist inzwischen die "Nummer Eins" zur DJK. Vom Weidner Wasserwerk kam Routinier Johannes Kohl, er ist auch der Kapitän und damit Leitfigur des Adler-Teams. Bereits im Dezember 2014, im Endspurt um den Bayernligaerhalt, sicherte sich die DJK die Dienste eines Top-Torjägers. Michael Jonzcy, bestens bekannt aus seinem Engagement beim SC Eltersdorf, ASV Neumarkt, TSV Neustadt/Aisch oder dem SC Feucht, erzielt acht von 19 Treffern in dieser Serie. Einer seiner Sturmpartner, Nico Becker, verbrachte zwei erfolgreiche Jahre beim SV Etzenricht.

In der Langzeitbilanz aus drei gemeinsamen Jahren in der Landes- und zwei in der BOL lautet der Direktvergleich aus Sicht des SVE: fünf Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen. Zuletzt (2011/2012) endete die Partie in Ammerthal 1:1, zuhause lag der SV am Ende nach zwei Treffern von Benjamin Werner und einem von Klaus Herrmann mit 3:0 vorne.

Der Einsatz von Klaus Herrmann ist heute in Gefahr, wegen einer Muskelverletzung musste er am Sonntag in der Halbzeit passen. Aus dem Aufgebot des letzten Duells, bei dem 690 Zuschauer gezählt wurden, sind beim SVE Andy Mark, Johannes Pötzl, Florian Hagn, Uli, Stephan und Klaus Herrmann heute immer noch oder wieder auf dem Spielberichtsbogen aufgeführt.
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