Symbolischer Scheck soll Bereitschaft des zuständigen Amtes verdeutlichen
Fördermittel in Aussicht gestellt

Dorfbewohner mit dem Projektleiter Andreas Schmidt (Zweiter von links), Bürgermeister Sepp Reindl und Amtsleiter Thomas Gollwitzer (mit Scheck) sowie Landschaftsplaner Karl Spindler (rechts von Gollwitzer) und Verwaltungschef Erwin Struck (links vom Bürgermeister). Bild: seb
Für die Umsetzung der Maßnahmen im laufenden Dorferneuerungsverfahren hat das Amt für Ländliche Entwicklung für die Ortsteile der Stadt Schnaittenbach, Kemnath am Buch-berg und Sitzambuch, zwei Millionen Euro Fördermittel in Aussicht gestellt. Diese höchst erfreuliche Nachricht überbrachte der Leiter der Behörde, Thomas Gollwitzer, in Anwesenheit aller verantwortlichen Personen in Form eines symbolischen Schecks.

In einer einberufenen Dorfversammlung erläuterten Andreas Schmidt, der Projektleiter vom Amt für Ländliche Entwicklung, und Karl Spindler, der beauftragte Landschaftsplaner, die vorläufige Entwurfsplanung. Diese entstand in engagierter Zusammenarbeit vom Planungsbüro und der Dorferneuerungsvorstandschaft, die sich aus Bürgern beider Ortschaften zusammensetzt. Angetan war Amtsleiter Gollwitzer auch von den konstruktiven und wertvollen Beiträgen der Bürger zur Planerstellung, wie es bei einem Dorferneuerungsprozess auch sein sollte. Somit könnten die Ziele der Maßnahme, nämlich die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität und des sozialen Miteinanders in den Dörfern, am besten erreicht werden, so der Amtsleiter.

Gemäß der Entwurfsplanung sind Hauptverbesserungen in Sitzambuch der bedarfsgerechte Ausbau der Dorfstraße und die Neugestaltung der anliegenden Freiflächen. Zusätzlich sind die Renovierung der Kapelle und des Dorfwaagenhäuschens, der Neubau einer Bushaltestelle sowie die rückwärtige Erschließung der landwirtschaftlichen Betriebe beabsichtigt. Schlüsselmaßnahmen in Kemnath sind die Neugestaltung der Dorfstraße im alten Ortskern und des oberen und unteren Dorfplatzes als Treffpunkt für Jung und Alt sowie die Schaffung von Grünflächen. Ein weiteres Projekt ist die Sanierung des Vereinszentrums als Mittelpunkt des Vereinslebens.

Bürgermeister Sepp Reindl gab auch noch eine grobe Zeitplanung bekannt. Sobald die Detailplanungen abgeschlossen und die Ingenieurleistungen vergeben seien, könne mit dem Straßenbau in Sitzambuch 2016 begonnen werden, da parallel dazu die Kanal- und Wasserleitungsbauarbeiten durchgeführt werden müssten. In Kemnath werde man wohl zuerst mit der Sanierung des Vereinsheims beginnen.
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