Tabellenführer FSV Tirschenreuth empfängt am Ostermontag Verfolger ASV Waldsassen - Derby ...
Kreisklasse Ost: Spitzenspiel in der Kreisstadt

Tirschenreuth. (kap) Im Mittelpunkt des 19. Spieltages der Kreisklasse Ost steht das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer FSV Tirschenreuth (1./48 Punkte) und Verfolger ASV Waldsassen (2./40). Die Zielsetzungen beider Kontrahenten sind klar: Tirschenreuth will einen lästigen Verfolger abschütteln, der ASV dem Titelrennen neue Spannung geben.

Im Tabellenkeller stehen richtungsweisende Begegnungen auf dem Programm. Verliert die SG Großkonreuth (14./4) bei den Sportfreunden Kondrau II (13./13) ist der Abstieg so gut wie besiegelt. Enorme Brisanz steckt im Derby zwischen dem SV Pechbrunn (10./18) und der SG Fuchsmühl (8./22). Dabei stehen die Hausherren verstärkt unter Erfolgsdruck.

SF Kondrau II       Mo. 13 Uhr       SG Großkonreuth
Ein Blick auf die Tabelle genügt SF-Trainer Jürgen Schmidkonz, die Bedeutung dieser Partie einzuschätzen. "Ich fordere ohne Wenn und Aber drei Zähler." Die Mannschaft extra zu motivieren braucht er mit Sicherheit nicht. "Sie weiß, um was es geht." "Für uns ist es vorerst die letzte Möglichkeit, wenigstens den Relegationsplatz nicht aus den Augen zu verlieren. Bei einer Niederlage ist der Abstieg fast besiegelt", weiß SG-Trainer Manuel Waller. Ausgerechnet jetzt plagen ihn erneut Personalsorgen. Aber Waller will nicht lamentieren. "Wir geben bis zum bitteren Ende alles."

FC Tirschenreuth II       Mo. 14 Uhr       SV Steinmühle II
Geht es nach FC-Spielleiter Huberth Rosner, muss die Mannschaft unbedingt weiterhin vorne mitmischen. Allerdings gibt es personelle Sorgen. "Wir müssen erst abwarten, mit welchem Kader die Erste spielen wird." Auf jeden Fall steht eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung. "Für uns ist es das leichteste Spiel der Saison, denn wir haben nichts zu verlieren", sieht SV-Trainer Thorsten Meier der Partie gelassen entgegen. Die Erfolgsaussichten schätzt er eher gering ein, denn es fehlen einige Spieler verletzt oder beruflich.

TSV Waldershof II       Mo. 14 Uhr       SpVgg Wiesau II
Kurz und bündig bringt es TSV-Trainer Markus Kremser auf den Punkt: In unserer prekären Lage muss ein Sieg her, egal wie." Die gute Personallage gibt ihm große Hoffnung auf einen Dreier. Mit dem 5:0-Sieg über Kondrau II feierte Tobias Sperrer ein gelungenes Debüt als neuer Trainer. Nun gilt es nachzulegen, denn noch hat die Mannschaft nichts gewonnen. "Die Lage ist weiterhin kritisch." Die Anfangsformation gibt er kurzfristig bekannt, denn sie hängt vom Kader der "Ersten" ab.

TSV Friedenfels       Mo. 15 Uhr       TSV Neualbenreuth
Trotz des klaren 3:1-Sieges in Fuchsmühl gab es für Trainer Alexander Zant etwas zu kritisieren. "Die gezeigte Leistung ist ausbaufähig. Vor allem die Konter müssen konsequenter abgeschlossen werden." Mit 28 Punkten befindet sich seine Mannschaft jenseits von Gut und Böse. "Trotzdem lassen wir die Saison nicht ausklingen und versuchen, weiterhin den einen oder anderen Sieg einzufahren." Einige Akteure sind angeschlagen. Ohne große Erwartungen reist Neualbenreuth an. "Die Leistung vor Wochenfrist wird kaum reichen, um in Friedenfels etwas zu holen", prophezeit Spielleiter Martin Maier. Nachdem mit Rotsünder Xaver Frank der torgefährlichste Spieler fehlt, wäre er schon mit einer Punkteteilung einverstanden. Dafür kehrt Gregor Köstler nach seinem Auslandsaufenthalt zurück.

DJK Falkenberg       Mo. 16 Uhr       SV Schönhaid
Nur vier Punkte beträgt der Rückstand zum Verfolgertrio. "Der zweite Tabellenplatz ist noch nicht abgeschrieben", sagt DJK-Trainer Harald Konrad. Deshalb fordert er im Derby ohne Wenn und Aber einen Dreier. Dazu steht ihm der zuletzt erfolgreiche Kader zur Verfügung. Vom SV Schönhaid gibt es keine Informationen.

FSV Tirschenreuth       Mo. 16 Uhr       ASV Waldsassen
Gelassen sieht FSV-Trainer Jürgen Ströll dem Spitzenspiel entgegen. Für ihn steht fest, dass die Gäste verstärkt unter Druck stehen, wollen sie noch einmal in das Rennen um die Meisterschaft eingreifen. "Ich wäre mit einer Punkteteilung durchaus einverstanden", sagt Ströll. Wichtig sei ihm, die ungeschlagene Heimserie aufrechtzuerhalten. Als gutes Vorzeichen sieht Ströll die Personallage. Bis auf Roland Häckl sind alle Akteure einsatzbereit. Gerne würde ASV-Spielleiter Günther Heß mit einem Sieg das Meisterschaftsrennen wieder offen gestalten. Allerdings bedarf es dazu einer starken Leistung über 90 Minuten. "Die zweite Halbzeit gegen Pechbrunn hat mir nicht gefallen." Personelle Veränderungen wird es nicht geben.

SV Pechbrunn       Mo. 14 Uhr       SG Fuchsmühl
Sie sind Freunde, die beiden Trainer Horst Höfer und Mario Bächer. Aber beim Derby ruht die Freundschaft für 90 Minuten. Zu viel steht für beide Mannschaften auf dem Spiel. Gerade den Hausherren steht das Wasser bis zum Hals. Nicht umsonst gibt deren Trainer Mario Bächer kurz und knapp die Devise aus: "Verlieren verboten." Auch für Kollege Höfer ist es ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel. "Bei einer Niederlage stecken wir wieder im Abstiegskampf." Ausgerechnet jetzt steht ihm das letzte Aufgebot zur Verfügung.
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