Tabellenzweiter in Plößberg

Für Trainer Adolf Götz und die Schwarzhofener zählt gegen die DJK Ensdorf nur ein Sieg. Bild: schwarzmeier

Die SpVgg Pfreimd hat mit dem Sieg gegen Spitzenreiter DJK Gebenbach das Titelrennen in der Bezirksliga Nord wieder spannend gemacht. Hinten wehrt sich der SV Plößberg nach der "Eichhörnchen-Methode" gegen den drohenden Abstieg. Doch Remis helfen auf Dauer nicht weiter.

Weiden. (gb) Die DJK Gebenbach (1./35 Punkte) spürt seit vergangenem Sonntag wieder den Atem der Verfolger. Durch die 1:2-Niederlage im Top-Spiel der Bezirksliga Oberpfalz Nord bei der SpVgg Pfreimd (2./31) ist der Vorsprung auf vier Zähler geschrumpft, wobei die Pfreimder noch ein Nachholspiel (am 22. März 2015 in Ensdorf) in der Hinterhand haben. Kontakt halten auch der SV Hahnbach (3./30) und der SV Schwarzhofen (4./27 - ein Spiel weniger).

Gefährliche Gegner

Am 18. Spieltag bekommt es das Spitzenduo mit gefährlichen Gegnern zu tun. Die Gebenbacher empfangen den SC Luhe-Wildenau (6./25), der nach der 0:6-Heimpleite gegen Schwarzhofen sicher auf Wiedergutmachung aus sein wird. Verfolger Pfreimd reist zum SV Plößberg (15./13), der sich im Kampf um den Klassenerhalt noch längst nicht aufgegeben hat. In den sieben Spielen seit der Amtsübernahme von Trainer Harry Walbert gab es nur zwei Niederlagen, allerdings auch nur zwei Siege - und Punkteteilungen wie zuletzt beim 0:0 in Weiden helfen nicht so recht weiter. Vor allem müsste endlich der erste Heimdreier her.

Für den Tabellendritten SV Hahnbach geht es im Neulingsduell beim SC Katzdorf (5./25) um den Anschluss zur Spitze. Die Chancen stehen nicht schlecht, immerhin sind die Hahnbacher von ihren neun Reisen erst einmal mit leeren Händen zurückgekehrt. Einen Dreier peilt auch der SV Schwarzhofen an. Der Vierte empfängt die DJK Ensdorf (13./18 - ein Spiel weniger), die fünf Mal hintereinander verloren hat und deshalb bis auf den Relegationsplatz zurückgefallen ist.

Die Gefahrenzone beginnt mit der SpVgg SV Weiden II (10./22 - ein Spiel weniger). Die U 23 vom Wasserwerk tritt zum Duell der Bayernliga-Reserven beim FC Amberg II (12./20) an. Die weiteren Kellerkinder haben es mit dem punktgleichen Mittelfeld-Trio ATSV Pirkensee-Ponholz (7./24), SV Grafenwöhr (8./24) und SV Kulmain (9./24) zu tun. Die vier Mal (drei Unentschieden, eine Niederlage) sieglosen Kulmainer treten beim aufstrebenden SV Sorghof (11./21) an, der seit fünf Runden (drei Siege, zwei Remis) ungeschlagen ist.

Schon acht Unentschieden

Acht Punkteteilungen stehen in der Bilanz, deshalb tritt die SpVgg Vohenstrauß (14./17) im Abstiegskampf auf der Stelle. Im Heimspiel gegen Pirkensee-Ponholz muss unbedingt die Serie von zuletzt sieben sieglosen Partien (fünf Remis, zwei Niederlagen) beendet werden. Die Sportvereinigung Grafenwöhr reist als klarer Favorit zu Schlusslicht SV Raigering (16./9). Allerdings wird die Partie auf dem für die Gäste ungewohnten Kunstrasenplatz ausgetragen.

18. Spieltag

Samstag, 14.30 Uhr: SV Raigering - SV Grafenwöhr (Hinspiel 0:1); Sonntag, 14 Uhr: SpVgg Vohenstrauß - ATSV Pirkensee-Ponholz (1:1), SV Plößberg - SpVgg Pfreimd (1:2), FC Amberg II - SpVgg SV Weiden II (3:5), SV Sorghof - SV Kulmain (3:3), DJK Gebenbach - SC Luhe-Wildenau (0:1), SV Schwarzhofen - DJK Ensdorf (1:2), SC Katzdorf - SV Hahnbach (2:2)
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