Tabellenzweiter TSV Großbardorf am Sonntag in Burglengenfeld - Sieg in Bamberg stärkt ...
ASV will auch das Schwergewicht stemmen

Burglengenfeld. (bsb) "Wir haben ein richtiges Bayernliga-Schwergewicht zu Gast." Mit großem Respekt blickt der Trainer des ASV Burglengenfeld, Matthias Bösl, auf den Sonntag. Zu Gast im Naabtalpark ist dann der TSV Großbardorf, seines Zeichens Tabellenzweiter und Aufstiegsaspirant (Anpfiff um 16 Uhr). "Das ist ein Verein, der die letzten zwölf Jahre mindestens Bayernliga gespielt hat. Sie haben eine Mannschaft, die zum Meisterschaftsfavoritenkreis gehört", so Bösls Einschätzung.

In der Tat ist die Mannschaft auf allen Positionen hervorragend besetzt - und torgefährlich: bereits acht verschiedene Spieler haben in der laufenden Saison Tore erzielt. Der klare Sieg in Bamberg vom vergangenen Spieltag dürfte dem ASV etwas Aufwind geben. "Wir sind nahe dran an den 20 Punkten", so Bösl. "Wir haben uns in Bamberg so präsentiert, wie wir uns das vorgenommen haben. Für uns ist das ein großer Schritt zur 20-Punkte-Marke." Spiele gegen Mannschaften wie Großbardorf sieht der Trainer als Lernprozess seiner Mannschaft. Diese Spiele seien "Gold wert".

Kampflos will Bösl dem Gegner das Feld aber nicht überlassen: "Wir wollen ausloten, inwieweit wir den Gegner fordern können. Es soll kein Spaziergang werden für Großbardorf. Wir werden mit Sicherheit einen Weg finden, dem Gegner weh zu tun. Es wird viel Laufarbeit auf uns zukommen", prophezeit der Trainer. Er fordert weiter von seiner Mannschaft, nach "Ballgewinn schnell umzuschalten und nach wenigen Ballkontakten in den torgefährlichen Bereich zu kommen".

Unterdessen entspannt sich die Personalsituation beim ASV. Mit Patrick Schleicher und Rudi Pfaffenroth konnten zwei Leistungsträger am vergangenen Wochenende auflaufen. Marc Seibert ist in der zweiten Woche im Mannschaftstraining. Er wird am Sonntag 45 Minuten in der 2. Mannschaft spielen. Lukas Rothut ist auch auf dem Weg der Genesung. "Beide Spieler werden noch etwas Zeit brauchen um in die körperliche Verfassung zu kommen, die man in der Bayernliga benötigt", so Bösl.

Dass der ASV den Kopf nicht in den Sand stecken muss, zeigt der Verlauf der bisherigen Saison. Die Mannschaft konnte immerhin gegen vier Mannschaften, die aktuell in der Tabelle vor dem ASV stehen, gewinnen oder einen Punkt holen:

"Die Zuschauer können sich auf einen richtig guten Gegner freuen. Sie werden eine Burglengenfelder Mannschaft sehen, die alles daran setzen wird, den Favoriten das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wir werden mit der nötigen Disziplin und der nötigen Lockerheit an die Sache herangehen. Vielleicht können wir für eine Überraschung sorgen", so Bösl.
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