Tännesberg.
Wallfahrt hoch zu Ross

Der prächtige Sechsspänner mit Pferden aus den Ortsteilen von Tännesberg war ein Blickfang. Bild: bey
(bey) Der St.-Jodok-Ritt lockte am Sonntagvormittag wieder 1000 Besucher nach Tännesberg. Die Wallfahrt ist die zweitgrößte Veranstaltung ihrer Art in Bayern und basiert auf dem Gelübde der Vorfahren. Rund 90 Reiter, meist in historischen Gewändern mit altem geschichtlich überliefertem Hintergrund, prächtig geschmückte Kutschen, die symbolische Pilgergruppe aus Wien, die Markträte mit Bürgermeister Max Völkl in mittelalterlicher Kleidung, viele Ehrengäste, Vereine und Organisationen zogen von der Ortsmitte zur St.-Jodok-Kapelle.

Pfarrer Wilhelm Bauer nannte den heiligen Jodok den Tierarzt vor 500 Jahren, der bei Erkrankung der Tiere angerufen wurde. Damals sei die Erkrankung eines Tieres für kleine Landwirte eine Katastrophe gewesen, der Ausbruch einer Viehpest aber ein Ruin für viele Menschen. Tiere seien der Obhut der Menschen anvertraut, sollten aber gleichermaßen nicht "vermenschlicht" werden, mahnte der Geistliche.
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