Tag des offenen Tores

Tore am laufenden Mann: Korbinian Spiller (links) setzt sich gegen den Herzogenauracher Jürgen Wonner durch. Die HSG gewann die Partie gegen die Mittelfranken mit 40:37. Bild: Baehnisch

Der TSV Neutraubling steht in der Handball-BOL als Meister fest: Deswegen ging es auch um nichts mehr, als am Samstag der Tabellensechste HSG Nabburg-Schwarzenfeld den Zweiten TS Herzogenaurach empfing. Diese Ausgangsposition tat dem Spiel ganz gut, denn es war eine rasante Partie.

Schwarzenfeld. (kum) Die HSG Nabburg-Schwarzenfeld entschied die BOL-Partie gegen den TS Herzogenaurach überraschend mit 40:37 für sich. Bereits in den Anfangsminuten schlugen beide Teams ein hohes Tempo an und konzentrierten sich weitestgehend auf die Offensive. Schon da war zu sehen, welche Wurfgewalt der Herzogenauracher Rückraum hatte, doch das HSG-Team hielt mutig dagegen. Nach einer kurzzeitigen Führung der HSG stand es zur Pause 18:18.

Nur noch zwei Mann

In der zweiten Hälfte wollte man auf HSG-Seite die Abwehrarbeit ein wenig intensivieren, aber gegen den Rückraum der Gäste tat sich die HSG weiterhin schwer. Die Tore auf beiden Seiten fielen weiter wie am Fließband. Die HSG lag immer leicht vorne. Erst kurz vor Schluss fiel die Entscheidung, als sich die Gäste ab der 56. Minute unnötigerweise selber schwächten: Eine ganze Reihe an harten Fouls brachten ihnen Zwei-Minuten-Strafen ein, bis sie zeitweise nur noch mit zwei Mann auf dem Platz standen. In mehrfacher Überzahl konnten die Hausherren den Sieg locker abwickeln, was die zuvor geleistete Arbeit aber nicht schmälern sollte: 55 Minuten lang war das Spiel extrem knapp und wurde auf sehr hohem Tempo geführt. Warum man gegen die hoch gehandelte Gästemannschaft bestehen konnte, lag neben der starken "Links-Händler-Fraktion" (Blödt, Held und Schießl zusammen 23 Tore) vor allem an Goalie-Routinier Martin Strejc, der vor der Partie noch für 20 Jahre Vereinstreue geehrt wurde. "Es mag bei 37 Gegentoren eigenartig klingen, aber Matchwinner war unser Torwart, der einige ganz wichtige Paraden gezeigt hat, die am Ende den kleinen Unterschied ausgemacht haben" freute sich am Ende HSG-Coach Daniel Kessler über einen begeisternden Sieg.

HSG-Tore: Blödt 11/2, Schießl 8, Spiller 6, Kiener 5, Held 4/1, Forster 2, Ziereis 2, Eichinger 1, Schanderl 1
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.