Taizé - ein Ort der Kraft
Im Blickpunkt

Brand. Die KAB Brand und die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Tirschenreuth luden zum Thema "Taizé, Sehnsucht nach Heiligkeit. Freundschaft mit Jesus - Frére Roger und die Gemeinschaft von Taizé" ein. Pastoralreferent Wolfgang Sausner referierte über die Bedeutung von Taizé und Gründer Frére Roger.

Taizé ist hauptsächlich im Zusammenhang mit Gebetsabenden und Gesängen ein Begriff. Taizé ist ein kleines Dorf im französischen Südburgund. Frére Roger, geboren 1915 in der Schweiz, gründete die Communaute de Taizé, eine ökumenische Bruderschaft. Eine kleine Kapelle im Dorf erwählte er als Kloster.

Der Bruderschaft gehören heute über 100 Männer aus allen Erdteilen und unterschiedlichen Konfessionen an. Die Mönche leben hier in Einfachheit und Schlichtheit, um näher bei Gott zu sein. Sie nehmen keine Spenden und Geschenke an, sondern erwirtschaften ihren Lebensunterhalt nur vom Erlös ihrer Arbeit.

Ein besonderes Augenmerk wird auf die Jugendlichen gerichtet, die zu den jährlich stattfindenden internationalen Jugendtreffen kommen. In den Sommermonaten gleicht der von mehreren tausend, überwiegend von Jugendlichen besuchte Ort einer riesigen Zeltstadt. Aber auch Erwachsene jeder Altersgruppe aus aller Welt reisen an auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens, oder um Stille und eine offene Ökumene im Beten und Singen mit einfachen sich wiederholenden Texten zu erleben. Jeder ist willkommen. Taizé ist ein Ort der Kraft und Gemeinschaft. Mit einem Kurzfilm über das Leben in Taizé endete der Vortrag. Erschütternd war 2005 die Nachricht von der Ermordung Frére Rogers.
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