Teamplayerin, die mit anpackt

Zahlreiche Ehrengäste hatten sich zur offiziellen Amtseinführung der neuen Rektorin Christine Wiesend (Siebte von links) zur offiziellen Amtseinführung eingefunden. Bild: jzk

Die Grund- und Mittelschule Kemnath ist die größte ihrer Art im Landkreis Tirschenreuth. Erstmals steht mit Christine Wiesend eine Frau an der Spitze der Bildungseinrichtung - seit Freitag nun auch ganz offiziell.

Kemnath. (jzk) Christine Wiesend "soll uns helfen, dass wir alle zusammen weiterhin den Mut in der Unterrichts- und Erziehungsarbeit haben dürfen, dass neben dem rein Kognitiven auch das Menschliche nicht zu kurz kommt", erklärte Konrektor Anton Waldmann bei der Amtseinführung. Er sicherte ihr die volle Unterstützung des Kollegiums zu. An die Chefin überreichte er einen Blumenstrauß, in dem "alle guten Wünsche und ein herzlicher Willkommensgruß versteckt" seien.

Schulamtsdirektor Rudolf Kunz würdigte die bisherige Schullaufbahn und die Leistungen der neuen Rektorin. Sie sei zugleich als Verbundskoordinatorin für den Schulverbund Kemnath, Fichtelnaabtal und Speichersdorf tätig. Er zählte nicht nur ihre Lehrbefähigungen und Verdienste auf, sondern fand auch lobende Worte für ihre Lehrerpersönlichkeit: "Sie ist eine ausgezeichnete Teamplayerin, die nicht nur delegiert, sondern auch selbst mit anpackt." Er sei überzeugt, dass sie äußerst kooperativ mit dem Sachaufwandsträger, den Eltern, dem Lehrerkollegium und der ganzen Schulfamilie agieren werde.

Souverän und kompetent

Bürgermeister Werner Nickl freute sich auf die Zusammenarbeit. "Ich habe die neue Rektorin bereits als sehr souveräne, kompetente und engagierte Schulleiterin kennengelernt." Bei ihr werde immer das Wohl der Kinder im Mittelpunkt stehen, die später einmal unsere Region stärken sollen. Bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe werde sie der Schulverband unterstützen. Als Geschenk überreichter er ihr ein Buch der Stadt Kemnath aus dem Jubiläumsjahr 2008.

Ideen umsetzen können

"Die Anforderungen von Eltern und Schülern an die Schule sind in den letzten Jahren anspruchsvoller geworden", meinte Elternbeiratsvorsitzender Elmar Grosser (Grundschule). Auch im Namen von Tina Reichenberger-Müller, der Elternbeiratsvorsitzenden der Mittelschule, wünschte er Wiesend, dass sie zwischen den Vorgaben des Lehrplans und den gesetzlichen, personellen und finanziellen Zwängen wenigstens einen Teil ihrer guten Ideen umsetzen könne. Die Eltern werden sie auf jeden Fall bei der Weiterentwicklung der Schule unterstützen. Klar formulierte die neue Chefin ihre Zielvorstellungen: "Ich wünsche mir eine Schule, in der die Schülerinnen und Schüler gerne in die Schule kommen, die Lehrkräfte auf hohem pädagogischen und fachlichem Niveau eng zusammenarbeiten und die Eltern die Arbeit der Lehrkräfte unterstützen."

Eindringlich bat sie alle am schulischen Leben Beteiligten um ihre Mitarbeit. "Ich hoffe sehr, dass wir alle im selben Boot sitzen", betonte die Oberbibracherin. "Ich möchte als Kapitän mit höchstem Engagement dazu beitragen, dass es den richtigen Kurs hält."

Die musikalische Gestaltung hatten Lisa Gebhardt mit dem Schulchor und als Pianistin, die Klasse 9a mit der Lehrerband und Judith Rühl mit der Querflötenspielerin Nina Dumler übernommen.
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