Teilnehmer "Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger" erleben Walderlebnispfad
Schönheit verblasst ohne Geld

Die angehenden Natur- und Landschaftspfleger erkundeten mit Revierförster Martin Gottsche (dritter von links) die große Wippe auf dem Walderlebnispfad. Bild: rn
Der laut Landwirtschaftsministerium vorbildlich bewirtschaftete Stadtwald genießt auch als Naturerlebniswald einen hohen Stellenwert. Nach der Bildungswerkstatt "Wald und Klima" für Lehrkräfte und Erzieher verbrachten dort die Teilnehmer am Lehrgang "Geprüfter Natur- und Landschaftspfleger" einen Unterrichtstag.

Praktischer Unterricht

Der Besuch des Walderlebnispfads war Teil eines Lehrgangs am Fortbildungszentrum für Landwirtschaft und Hauswirtschaft Almesbach. Dort werden die angehenden Natur- und Landschaftspfleger aus nahezu allen Bundesländern 17 Wochen lang auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet. Als praktische Ergänzung zum Unterricht in Almesbach waren die angehenden Natur- und Landschaftspfleger bei Förster Martin Gottsche bestens aufgehoben. Der forstliche Fachverfahrensberater und forstliche Berater des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald hatte die Führung unter das Thema "Anlage und Unterhalt eines Erlebnispfades" gestellt. Als mögliche finanzielle Grundlagen nannte er Naturparkorganisationen, Sponsoren und Einnahmen aus Veranstaltungen und Aktionstagen. "Es gibt sehr viele Erlebnispfade. Allerdings verblasst die Schönheit schon nach wenigen Jahren." Es sei daher eine große Herausforderung, Mittel und Personal für den Unterhalt zu bekommen. Bereits vor Anlage des Pfades müsse dessen Unterhalt sicher geregelt sein.

In Eschenbach hebe sich der Holzweg von vielen anderen Pfaden ab. "Hier entsteht immer wieder etwas Neues. Altes wird abgerissen." Als Motor des "Pfades mit Herz" nannte er die Waldjugend. Dank deren Engagement erlebten Schulklassen und Kindergärten aus dem weiten Umland die Natur.
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