Tempelmuseum mit Geschichten und Basteleien
Post auf hohe See

Im Museumsbrunnen wurden die in Wachs getauchten Papierschiffchen gleich auf ihre Praxistauglichkeit hin untersucht. Auf dem Bild sind neben den Kindern auch Künstlerin Michael Peter und Reedersgattin Anette Ruttmann (hinten von rechts) zu sehen. Bild: hfz
Für "Schiff Ahoi - Geschichten und Basteln rund um das Schiff" sorgte das Tempelmuseum Etsdorf im Ferienprogramm. So wurde eine Schiffsflaschenpost entworfen und mit Name, Adresse und Datum versehen. Ein Transportschiff der Schnaittenbacher Reederei MST nimmt die mit Wachs versiegelten Flaschen mit auf hohe See und die Besatzung wirft sie an einem vorgegebenem Standort über Bord. Die beteiligten Kinder können gespannt sein, ob und wann eine Flasche zuerst entdeckt wird und sich der Finder beim Tempelmuseum meldet.

Anfangs unterhielt sich Anette Ruttmann mit den Kindern über die Bedeutung von "Ahoi" und über die Geschichte der Flaschenpost. Sie erinnerte an Filme und Kinderbücher, die eine Flaschenpost zum Thema haben wie bei Pippi Langstrumpf im Taka-Tuka-Land oder bei den "Drei Fragezeichen". Außerdem bemalten und bastelten die 13 Kinder unter Leitung von Künstlerin Michaela Peter Papierschiffe, die in Wachs getaucht wurden. Deren Funktionstüchtigkeit wzrde auch gleich am Museumsbrunnen getestet.

Unter der fachkundigen Leitung von Jürgen Ruttmann wurden die Kinder bei einem Filmvortrag über Leuchttürme informiert und wissen jetzt, welche extremen Wettersituationen es auf hoher See gibt.

Nach getaner Kreativarbeit gab es für alle Beteiligten passenderweise Fischstäbchen. Als Abschiedsgeschenk erhielten die Teilnehmer ein 3 0D-Schiffsmodell in Gießharz.
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