Tennis-Sparte soll Club sein

Die Immobilie Tennisheim und die Sportanlage sind Eigentum des Heimatvereins "Unteres Vilstal". Wie geht es weiter mit dieser Liegenschaft, wenn die Tennissparte ein selbstständiger Verein werden sollte? Bilder: sön (2)

Der Vorsitzende des Heimatvereins will nur weitermachen, wenn die Tennis-Sparte ausgegliedert wird. Die will das auch, weiß aber nicht, wie es um die Immobilien bestellt ist.

(sön) Wie wird es mit der Immobilie, dem Tennisheim und der Sportanlage, weitergehen? Diese Frage bewegte die Mitglieder der Tennis-Sparte im Heimatverein "Unteres Vilstal", da, so Spartenleiter Helmut Bauer, der Austritt aus dem Heimatverein und die Gründung eines eigenständigen Tennis-Clubs angedacht sind. "Der HV-Vorsitzende Hubert Haas will nur mit einem abgespeckten Verein - heimatkundlicher Arbeitskreis, Theatergruppe Goaslandler und Böllerschützen - weitermachen". Klar war den anwesenden Mitgliedern, dass sich die Tennissparte schon seit Jahren vom Heimatverein weitgehend "abgenabelt" hat. Zweiter Bürgermeister Josef Weinfurtner sieht die Frage der Liegenschaften als lösbar an. Aber auch Spartenleiter Helmut Bauer will im kommenden Jahr nicht mehr für das Amt kandidieren.

160 Mitglieder

Bei der Jahreshauptversammlung der Tennissparte im Bärenwirt mit ihren 160 Mitgliedern, darunter 128 Aktive, blickte Bauer zurück. "Die Einzelmeisterschaften und die Jugendmeisterschaft mussten leider wegen schlechten Wetters, die Mixedmeisterschaft wegen zu großer Hitze abgesagt werden", bedauerte Bauer. Die Doppel-Meisterschaft wiederum sei wegen Starkregen ins buchstäbliche Wasser gefallen, nur die Spiele der Herren hätten nachgeholt werden können.

Positiv sei zu vermelden dass die Damen 40 im Spielbetrieb seien und die Dritten in ihrer Klasse wurden. Für die Herren 50, sie wurden Meister ihrer Klasse, übergebe er die Urkunde an Spielleiter Anton Schmal. Auf insgesamt 27 jugendliche Mitglieder könne sich die Sparte stützen, so Jugendwartin Michaela Hetzenecker. Sie erinnerte an den kostenlosen Schnupperkurs, an dem elf Kinder und zwei Erwachsene teilnahmen. "Ein paar davon haben Spaß am Tennis gefunden und kommen regelmäßig zum Training." Leider werde es immer schwieriger, Kinder für Tennis zu begeistern.

Im Vorjahr seien drei Jugendmannschaften im Spielbetrieb gewesen. Die Knaben 14 spielten in der Kreisklasse 1 und erreichten den 3. Platz bei sieben Mannschaften. Die Juniorinnen 18 hätten mit 10:2 Punkten in der Bezirksklasse 1, der zweithöchsten Spielklasse, den zweiten Platz bei sieben Mannschaften erreicht. "Sie können in der Bezirksklasse sehr gut mitspielen." Die Junioren 18, welche im vergangenen Jahr in die Bezirksklasse 1 aufstiegen, hätten leider nur den 6. Platz von sieben Mannschaften erreicht.

Leider könnten für diese Saison nur zwei Jugendmannschaften, Knaben 14 und Juniorinnen 18, gemeldet werden. Bei Junioren 18 stünden leider nicht mehr genügend Spieler zur Verfügung. Ab 2016 sei eine Kooperation im Jugendbereich mit den Tennis-Clubs Kümmersbruck und Paulsdorf vorgesehen, gab Michaela Hetzenecker abschließend bekannt.

Er freue sich, so der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, Manfred Fleischmann, zur Unterstützung der Jugendarbeit der Sparte einen Zuschuss in Höhe von 250 Euro überreichen zu können.
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