Testbetrieb für neue Schießanlage auf der Silberhütte macht aus Langläufern Biathleten
Lasertechnik ein Volltreffer

Josef Grüner (Mitte) kümmerte sich am Sonntag um die Test-Biathlonanlage. Leicht war es nicht, mit dem Laserstrahl die kleinen Scheiben zu treffen. Im Sommer werden sich die Bahnen in einem völlig anderen und professionellen Gesicht präsentieren. Bild: nm
Als Stadionsprecher stellte Manfred Gleißner den Gästen beim Bayerisch-Böhmischen Volksskilauf die künftige Attraktion vor. Er lud dazu ein, die provisorisch eingerichtete Biathlonschießanlage zu testen. Im Sommer soll sie fertig sein.

Unmittelbar gegenüber dem neuen Betriebsgebäude durften kleine und große Wintersportler am Sonntag im Skilanglaufzentrum Silberhütte das Gewehr in die Hand nehmen. Statt mit scharfer Munition funktioniert es mit Laserstrahlen. Es machte sichtlich Spaß, das eigene Zielvermögen im Liegen oder im Stehen, mit normalem oder mit erhöhtem Puls zu testen.

Experte Josef Grüner zeigte den Hobbyschützen, wie es funktioniert. Ab Sommer wird das allerdings etwas anders ablaufen. Zum Einsatz kommt über eine Entfernung von zehn Metern Lasertechnik. Sie schließt Gefahren für Schützen und Zuschauer aus. Wirklichkeitsnah soll es aber schon zugehen.

Mit den Sportwaffen muss repetiert werden, und sogar Schussgeräusche sind zu hören. Zum Ausprobieren standen deutlich einfachere Modelle zur Verfügung.

Die Anlage soll ganzjährig die Region bereichern, egal ob für Langlauffans, Wanderer oder Radler. Ganz billig ist das nicht. 140 000 Euro fallen für die Investition an. Die Hälfte davon fließt als Zuschuss. Gleißner warb bei den Besuchern um Unterstützung für den Betrieb des gesamten Freizeitzentrums am Entenbühl: "Der Beitrag als Mitglied im Förderkreis ist gut angelegt. Noch dazu entfällt dann die Parkgebühr."
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