Theater nun auch in den Ferien

Großen Erfolg hatten die Goaslandler mit ihrem Brezenknödel-Deschawü. Bild: sön

Die Goaslandler erweitern ihr Repertoire: Künftig wollen sie mit Kindern im Ferienprogramm Sketche einstudieren und dann den Eltern präsentieren.

(sön) Dieser Vorschlag von Franziska Haas fand bei der Jahreshauptversammlung der Theatergruppe im Gasthaus Zum Ochsenwirt allgemeine Zustimmung. Mit dem Lustspiel Brezenknödl-Deschawü von Ralph Wallner hätten die Goaslandler ihrem Publikum wieder vergnügte Stunden bereitet, betonte stellvertretender Spartenleiter Albert Kräuter in seinem Rückblick. Bei der zweiten Riedener Stodlgaudi habe sich die Sparte mit ihren Sketchen über ein volles Haus gefreut.

Neben der intensiven Probenarbeit sei die Theatergruppe das ganze Jahr über äußerst aktiv gewesen, fuhr Kräuter fort. So wurden etwa Aufführungen der Theatergruppen Burglengenfeld, Ensdorf, Süß, Hohenfels ("Hier wurden wir mit Requisiten unterstützt") und Ammerthal besucht. Zum zweiten Mal gab es ein Probenwochenende in Trausnitz mit Spielern und Technikern. Beim Marktsonntag engagierte sich die Gruppe mit dem Kasperltheater "Hui, das Gespenst", aber auch beim Kaffee- und Kuchenverkauf im Pfarrgarten. Nicht zu kurz kam die Geselligkeit. Albert Kräuter erinnerte an das Abschlussessen mit anschließendem Besuch des Schlafanzug-Balls beim Hirschenwirt und das Grillfest "beim Mulzer". Bei örtlichen Festen wie dem Faschingszug waren die Goaslandler als Gspenstermacher ebenso dabei wie beim Vilstal-Festeinzug.

Spielleiter Gerhard Schnabel dankte allen Beteiligten auf und hinter der Bühne, durch die das Brezenknödl- Deschawü "ein absoluter Erfolg" geworden sei. Schnabel erläuterte seine Vorstellungen für die kommende Theatersaison. Er gab sich überzeugt, "dass wir wieder Stücke finden, die für uns passen".

Einen positiven Kassenbericht legte Finanzverwalterin Franziska Haas vor. "Macht weiter so", schrieb Heimatvereins-Vorsitzender Hubert Haas der Theatergruppe ins Stammbuch. Er dankte für ihren Einsatz bei seiner Ausstellung zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs: "Durch eure Hilfe war das leichter zu stemmen." Der Vorschlag von Wolfgang Fröhlich für Anschaffungen im Technikbereich wurde diskutiert. Die Mitglieder stimmten zu, Verlängerungskabel, Halterungen zur optimalen Positionierung und Ausrichtung der Mikrofone und Rollkästen, eventuell gebraucht, zur sicheren Verpackung der Scheinwerfer, zu besorgen.

Zustimmung fand der Vorstoß von Franziska Haas, für nötige Kulissen-Ausstattung "pauschal bis 500 Euro" zur Verfügung zu stellen. Abschließend wurde der Kauf einheitlicher Polo-Shirts oder Fleecejacken mit Goaslandler-Emblem besprochen.
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