Theresa Bauer mit bestem Abschluss in Ostbayern
In der Praxis spitze

Theresa Bauer erhält den "Praktikus 2014" für die beste praktische Prüfung aller Metall- und Elektroberufe in Ostbayern. Im Bild Richard Scheubeck (Vorstand der Scheubeck Jansen Stiftung), Theresa Bauer, Personalleiter Werner Schwarz und Ausbildungsleiter Helmut Schönberger. Bild: hfz
Nabburg. Nach ihrer Auszeichnung als beste Werkzeugmechanikerin bei der IHK Regensburg im April wurde Theresa Bauer von der Firma emz-Hanauer in Nabburg zusätzlich für die beste praktische Prüfung aller Metall- und Elektroberufe geehrt.

Dafür erhielt sie den Sonderpreis "Praktikus 2014". Dieser wurde heuer zum zehnten Mal von der Scheubeck-Jansen-Stiftung für den besten Abschluss in den Metall- und Elektroberufen vergeben. Neben Preisgeld und Urkunde erhält der Prüfungsbeste ein symbolisches Zahnrad. Der Preis will die Gleichwertigkeit von akademischer und praktischer Ausbildung unterstreichen.

Schon in der Hauptschule war Theresa Bauer besonders gut in Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern, aber ihre Liebe zur Technik entdeckte sie bei den schulischen Pflichtpraktika. Eines davon absolvierte sie bei emz-Hanauer. Das kam nicht ganz zufällig, denn Theresas Vater arbeitet bei dem Nabburger Unternehmen in der Qualitätssicherung und hatte ihr empfohlen, sich die Firma doch einmal anzuschauen. Das war ein voller Erfolg und so hat sie erfreut die Zusage zur Ausbildung bei emz angenommen.

Die Erfahrungen mit ihren männlichen Kollegen beurteilt sie positiv. "Sicher musste ich mich am Anfang durchboxen", meint sie, aber inzwischen empfindet sie die Zusammenarbeit als unkompliziert. Seit 1. Februar arbeitet Theresa Bauer im Werkzeugbau von emz, ihrer "Wunschabteilung". Ab April nächsten Jahres macht sie für dreieinhalb Jahre berufsbegleitend den "Techniker Maschinenbau". Theresa Bauer hat sich "riesig gefreut" über die neuerlichen Auszeichnungen. "Es hat mir nochmals aufgezeigt, dass ich mich für den richtigen Beruf entschieden habe". Und auch Ausbildungsleiter Helmut Schönberger ist sehr zufrieden. "Die Auszeichnung macht deutlich, dass sich Mädchen in traditionellen Männerberufen behaupten".
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