Thiersheim.
Tipps und Termine "Vargas Blues Band" im Thorndal-Club

Auf ein ganz besonderes Konzert können sich Bluesrock-Freunde freuen: Am Mittwoch, 21. Oktober, gastiert die "Vargas Blues Band" im Thorndal-Club in Leutenberg bei Thiersheim.

Der berufliche Werdegang von Xavier Vargas, geboren in Spanien, aufgewachsen in Argentinien, liest sich wie das "Who's Who" der Musikgeschichte. In den 70er Jahren zog Javier in die USA, um Musik zu studieren. Er lebte in Nashville und Los Angeles und spielte in Clubs und in vielen Sessions mit namhaften Musikern wie Alvin Lee, Roy Buchanan und Canned Heat, die seinen Stil beeinflussten.

1990 gründete er die "Vargas Blues Band", arbeitete aber regelmäßig mit interessanten Gastmusikern wie Chris Rea, Louisiana Red oder Double Trouble. Einem breiten Publikum wurde er aber durch seine gemeinsamen Auftritte mit Carlos Santana bekannt, der ihn beim Montreaux Jazz Festival kennen lernte und sofort zu zwei Shows in Paris und später zu Auftritten bei der "Supernatural"-Tour einlud. Santana sagte über Vargas: "Vargas ist wie ein Regenbogen mit all seinen unterschiedlichen Farben. Er fühlt die Leidenschaft wie ich, wenn es darum geht, sich die Musik der Welt zu eigen zu machen, nicht nur die spanische Musik oder den Blues."

Der Thorndal-Club, der direkt an der Autobahn 93 liegt, öffnet am Konzert-Abend um 20 Uhr, das Konzert beginnt um 20.30 Uhr. Anmeldung empfohlen unter Telefon 09233/786 96 32 oder 0171/488 62 89.

Die perfekte Martinsgans

Arzberg. "Die perfekte Martinsgans - Gan(s)z klassisch" lautet der Titel eines Kochkurses mit Beate Roth am 8. November von 14 bis 17 Uhr im Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth.

Den Brauch, zu Sankt Martin eine Gans zu essen kennt fast jeder. Viele Legenden ranken sich um das Thema, warum ausgerechnet am 11. 11. die Gänse in den Ofen wandern. Zum einen sind die Gänse an diesem Tag reif zum Schlachten. Zum anderen hängt es aber auch damit zusammen, dass das Bauernjahr zu Ende geht. Teile des Gesindes wurden entlassen und die Martinsgans war eine Art Abschiedsessen. Ebenso beginnt mit Sankt Martin die vorweihnachtliche Fastenzeit. Es gibt also mehrere Gründe, an diesem Tag einen Gänsebraten zuzubereiten.

Ist der Grund für den Gänsebraten zumeist gleich, so gibt es doch Unterschiede bei der Zubereitung. Im Norden Deutschlands ist es üblich, die Gans mit einer Mischung aus Mett, Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern zu füllen, während man im Süden bei der Zubereitung eher auf eingeweichte Semmeln, Esskastanien, geröstete Nüsse, Äpfel, Pflaumen, Zucker, Salz, Essig und Rotwein setzt.

Die Teilnehmer lernen dabei ganz klassische Martinsrezepte neu kennen und bereiten diese zu. Die Braten dürfen dann natürlich gemeinsam am Ende des Kurses verspeist werden. Im Anschluss erhalten die Teilnehmer die Rezepte der gekochten Gerichte sowie weitere für zu Hause.

Die Teilnahme kostet 27 Euro, Anmeldungen nimmt das Team des Volkskundlichen Gerätemuseum Bergnersreuth unter Telefon 09233/5225 entgegen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
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