Thomas Daschner, Trainer des Bezirksligisten FV Vilseck, freut sich auf das Turnier am 27. ...
"Medienhaus-Cup einmalig in der Gegend"

Thomas Daschner, Trainer des FV Vilseck, will den Urlaub verschieben, um beim Medienhaus-Cup seine Mannschaft betreuen zu können. Bild: A. Schwarzmeier
Vilseck. (kap) Nach der Absage des FC Amberg zögerte der FV Vilseck nicht lange und nimmt dessen Platz am 27. Dezember beim Hallenturnier um den Medienhaus-Cup in der Amberger triMAX-Halle ein. "Es ist toll, dass sich der Bezirksligist spontan bereiterklärte, mitzumachen", sagte Turnierleiter Thomas Binner.

"Diese Möglichkeit wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen", freut sich FV-Trainer Thomas Daschner. Als Zuschauer genoss er in den letzten zwei Jahren die tolle Atmosphäre in der Weidener Mehrzweckhalle. "Organisation, Qualität der Mannschaften und ein begeisterndes Publikum machen den Medienhaus-Cup einmalig in der Gegend." Als Trainer gibt der 48-Jährige vermutlich seinen Einstand, wenn er den Urlaubstermin verschieben kann. Dann versucht er mit seiner Mannschaft einiges besser zu machen, als bei der bisher einzigen Teilnahme im Jahr 2011. Damals musste Trainer Martin Kratzer hilflos zusehen, wie der FV Vilseck sang- und klanglos unterging. Ohne Punktgewinn in Vorrunde ergab sich der damalige Bezirksligist im Spiel um Platz sieben dem FC Schwarzenfeld mit 0:8.

"Um erfolgreich zu sein, ist der Start ins Turnier entscheidend", weiß Daschner. "Ich glaube, alle Mannschaften sind hochmotiviert. Da ist es egal, in welcher Gruppe du spielst. Außerdem ist man in der Halle vor Überraschungen nicht gefeit." Gegenüber den Gruppengegnern SpVgg SV Weiden (Bayernliga), SV Mitterteich und DJK Gebenbach (beide Landesliga) bleibt dem Bezirksligisten die Außenseiterrolle. "Aber wie gesagt, in der Halle ist alles möglich." Bereits in seiner vierjährigen Trainerzeit bei der SV Grafenwöhr ging Daschner gerne in die Halle. Futsal dagegen sei ihm zu langweilig.

Nach dem einjährigen Gastspiel in der Landesliga Mitte musste sich der Verein erst einmal neu sortieren. "Wir krempelten die komplette Mann-schaft um", erinnert sich Daschner an seinen Amtsantritt in Vilseck. Und der Umbruch verlief vielversprechend. Sechs Siege, zwei Remis und nur eine Niederlage ließen den Abstieg schnell vergessen. Nach einer kleinen Durststrecke von drei Niederlagen in Folge riss der Kontakt zur Spitze ab. Für Daschner allerdings kein Problem: "Wenn wir am Ende auf dem momentanen fünften Platz landen, wäre das ein Top-Ergebnis."
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