Thumsenreuther Luftpistolenschützen gewinnen gegen Erlangen und Kelheim-Gmünd
Zwei Siege zum Saisonauftakt

Thumsenreuth. (att) Mit viel Glück starteten die Luftpistolenschützen der SG Thumsenreuth in die Saison der 2. Bundesliga Süd. Sie entschieden ihre zwei Wettkämpfe jeweils mit 3:2 für sich. Die Mannschaft musste bei der Hauptschützengesellschaft München gegen Erlangen und Kelheim-Gmünd antreten. Zwei Gegner, die in der Vergangenheit gezeigt haben, dass sie über hervorragende Schützen verfügen.

Erlangen war den Thumsenreuthern vom Aufstiegskampf her bekannt. Die Mittelfranken durften damals als Zweitplatzierter aufsteigen. Bei Thumsenreuth war Sonja Weiß an Nummer eins gesetzt, gefolgt von Simon Weiß, Lukas Spachtholz, Thomas Weiß und Mannschaftsführer Karl Greger.

Im ersten Wettkampf fand Sonja Weiß zunächst nicht zu ihrer Form. Mit 368 Ringen hatte sie gegen Matthias Nolte (379) das Nachsehen. Simon Weiß (372). Der Vohenstraußer Martin Bäuml, der für Erlangen antrat, musste mit 364 Ringen den Punkt abgeben. Bei Lukas Spachtholz sah es zunächst hervorragend (97 Ringe) aus. Dann brach er aber ein und kam noch auf 369 Ringe. Sein Gegner Hans Wagner war offensichtlich von der ersten Serie eingeschüchtert und brachte "nur" noch 364 Ringe zustande. Thomas Weiß war mit einer Verletzung am rechten Arm angetreten, dennoch kam er auf 359 Ringe. Roland Wabra hatte aber das erforderliche Quäntchen Glück und beendete den Wettkampf mit 360 Ringen. Nun lag es beim 2:2-Zwischenstand an Mannschaftsführer Karl Greger, der mit 368 Ringen den Wettkampf beendete. Sein Gegner Helmut Kauzmann setzte lediglich 365 Ringe dagegen. Somit gewann Thumsenreuth mit 3:2 (1836:1832 Ringe) und verbuchte zwei Mannschaftspunkte auf seinem Konto.

Es bedurfte einer Steigerung, um gegen Kelheim-Gmünd stand zu halten - das war den Thumsenreuthern klar. Sonja Weiß blieb wiederum hinter ihren Vorjahresleistungen zurück. Mit 367 Ringen verlor sie gegen den Landestrainer des BSSB, Thomas Karsch (375). Der ehemalige Pfannenstieler Michael Bittner (380) bewies seine besondere Klasse, Simon Weiß (373) hatte das Nachsehen. Der Kelheimer Meisterschütze Bernhard Leichtl kam auf 372 Ringe, was gegen Lukas Spachtholz (375) diesmal nicht reichte. Thomas Weiß (368) wies dann den Kelheimer Christian Lichtenegger (360) in die Schranken. Zum Schluss hatte Mannschaftsführer Karl Greger (360) Glück, dass sein Gegner Andreas Ruf nur auf 357 Ringe kam. Somit gingen wieder die zwei Mannschaftspunkte auf das Konto der Thumsenreuter, die zwar nach dem Summenergebnis mit 1847:1843 Ringen zurück lagen, doch mit 3:2 die Einzelpunkte und damit die Mannschaftspunkte einfuhren.

Damit stehen die Thumsenreuther auf Platz vier der Zweitliga-Tabelle. Am 18. Oktober haben die Thumsenreuther Schützen wieder schwere Gegner. In Erlangen treten sie gegen die HSG München und die Wildbachschützen aus Landshut an.
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