"Tiefer Respekt" für Flüchtlingshelfer

In seinem Rückblick nannte Bernd Sommer zuerst die Aufnahme von Asylbewerbern und die Hilfe durch Ehrenamtliche, sprach ihnen "tiefen Respekt" für die Arbeit aus. Es ginge dabei nicht um "Multikulti", so Sommer wörtlich. Den Flüchtlingen müsse geholfen, sie integriert werden. Die Ereignisse in Paris vermittelten einen Eindruck, "... warum sich die Menschen auf den Weg machen." Vor dem Hintergrund des großen Zustroms war Sommer aber auch für ein klares Signal an Menschen, die ihre Heimat aus wirtschaftlichen Gründen verlassen wollen. "Sie sollen sich erst gar nicht auf den Weg machen." Die Begrenzung der Zuwanderung sei der richtige Weg. Für Waldsassen bedeute dies: "100 Menschen bringen wir gut unter." Mehr wären problematisch, wobei das Stadtoberhaupt auf die Gemeinde Plößberg verwies. Die Belastung müsse ausgewogen sein. Sommer appellierte an Gemeinden im Landkreis, die noch keine Flüchtlinge beherbergten, ebenfalls zu einer gerechten Verteilung der Lasten beizutragen. (pz)
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