Tipps der Polizei zum Schutz vor Einbrüchen

Was kann der Einzelne tun, um sich vor Einbrüchen zu schützen? In einer Mitteilung empfiehlt die Polizei vor allem die Sicherung der Wohnung was Fenster und Türen betrifft. Oft stellen die Ermittler fest, dass Türen und Fenster zwar von hoher Qualität, aber nicht verriegelt oder schräg gestellt gewesen seien.

Die bisherige Sensibilisierung der Bevölkerung habe zu mehr Hinweisen wegen verdächtiger Beobachtungen geführt, teilt die Polizei weiter mit. Sie rät: "Es macht Sinn, die Nachbarn und Anwohner zu unterrichten, wenn man über längere Zeit die Wohnung verlässt". Nachbarn sollten grundsätzlich ein Augenmerk auf ihr Umfeld haben. Hilfreich sind natürlich auch Bewegungsmelder und Alarmanlagen. "Technische Hilfsmittel, die absolut sinnvoll sind", bezeichnet Polizei-Pressesprecher Michael Rebele eine derartige Investition.

Laut Polizei liegt es nahe, dass die Täter ihre Zielobjekte im Vorfeld ausspionieren, was in vielfältiger und zunächst durchaus auch unverdächtiger Weise an der Haustüre oder übers Telefon geschehen könne. Unerwartete Besucher oder Anrufer, die belanglose Fragen stellen, könnten oft einen ganz anderen Hintergrund haben. Hierbei gehe es oft darum, auszuspionieren, ob und wann eine Wohnung leer ist.

Auffällig ist laut Polizei ebenfalls, dass erhebliche Geldsummen ebenso zu Hause aufbewahrt werden wie hochwertigster Schmuck. Ein Tresor im Haus täusche aber oft mehr Sicherheit vor, als er letztendlich halten kann. Der sicherste Platz sei deshalb nach wie vor das Tresorfach eines Geldinstituts. Wie der Mitteilung zu entnehmen ist, verteilen sich die Tatzeiten auf den gesamten Tag, wobei das Gros in den Nachmittags- und frühen Abendstunden liegt. Zwischen Mittwoch und Freitag ereignen sich die meisten Einbrüche.

Weitere Informationen bieten die Mitarbeiter der kriminalpolizeilichen Beratungsstellen unter der Telefonnummer 0941/506-2775 oder -2776, an die sich Bürger, aber auch Vereine oder Interessengruppen wenden können. (tib)
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