Tipps zur Vorbeugung und für bereits Erkrankte

"Grippeviren mögen es kalt und trocken, sie finden aktuell sehr günstige Bedingungen vor", erklärt Dr. Roland Brey die Voraussetzungen der Influenza-Welle. Mit Oberarzt Thomas Rauner vom St.-Anna-Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg ist sich der Leiter des Gesundheitsamtes einig, dass man mit einigen einfachen Maßnahmen die Ansteckungsrate enorm drücken kann. "Wenn der einzelne Infizierte nicht mehr zwei bis vier, sondern nur noch ein bis zwei andere ansteckt, ist schon viel gewonnen", meint Rauner. Seine vier wichtigsten Tipps:

"Händewaschen, was das Zeug hält." Natürlich mit Seife - und mehrmals am Tag. Danach sorgfältig abtrocknen. Und nach Möglichkeit nicht die Schleimhäute von Mund, Augen und Nase berühren.

Einmaltaschentücher auch tatsächlich nur einmal verwenden und dann am besten hygienisch über die Toilette entsorgen. Das reduziert die Weiterverbreitung.

Hygienisch husten und niesen. Also in den Ärmel oder die Schulter, nicht in die Hand. Und dabei von Menschen sowie Lebensmitteln wegdrehen.

Geschlossene Räume regelmäßig lüften. Das senkt die Viruskonzentration in der Luft.

Brey verweist noch auf zusätzliche Tipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

Viel trinken, das befeuchtet die Schleimhäute.

Keine Hände schütteln, da auf diesem Weg dann schon keine Viren übertragen werden.

Die Krankheit zu Hause auskurieren (Bettruhe) und keinesfalls zu früh wieder in die Arbeit gehen.

Familienmitglieder schützen - durch Verzicht auf Körperkontakt und indem man sich in einem separaten Raum aufhält.
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