Titel für die Familienehre

Über die guten Ergebnisse bei der Vereinsmeisterschaft freuten sich Schützenmeister Thomas Hößl und sein Stellvertreter Manfred Fischer (vorne, rechts und links). Bei der Siegerehrung half Bürgermeister Heinz Lorenz (Siebter von rechts) mit.

"Was lange währt wird endlich gut." Das dürfte sich auch Schützenmeister Thomas Hößl gedacht haben. Für ihn ging am Samstagabend ein langgehegter Wunsch in Erfüllung.

Immenreuth. (kr) Sein Vater war es und sein Bruder auch. Nur ihm wurde die Ehre bislang nicht zuteil. "Seit 35 Jahren kämpfe ich schwer, auch einmal Schützenkönig zu werden", gestand er ein. Nun legten ihm endlich zweiter Schützenmeister Manfred Fischer, Schießleiter Jürgen Heinz und Bürgermeister Heinz Lorenz die schwere Kette des Schützenkönigs um.

Für die Ritter gab es diesmal nicht die traditionelle Wurstkette. Stattdessen erhielten sie Gutscheine. Als Grund nannte Schützenmeister Thomas Hößl, dass im vorigen Jahr Ketten liegen geblieben seien. Die Königstitel waren für: Jugendkönig Janni Pedall sowie seine Ritter Christian Schmidt und Julian Herbert; Schützenliesl Sylvia Etterer mit den Ritterinnen Claudia Doyscher und Carola Hautmann sowie Schützenkönig Thomas Hößl und seine Ritter Helmut Etterer und Peter Hößl. Die Königswürde der Schwarzpulverschützen wurde Hans Stahl zuteil. Ihm stehen Christian und Richard Reichel als Ritter zur Seite.

Den leichten Rückgang bei den Starts zur Vereinsmeisterschaft will die Schützengesellschaft im kommenden Jahr wieder ausgleichen. Anlass zur Hoffnung dazu gibt Schützenmeister Hößl die Fertigstellung des Freistandes. Dann stehen weitere fünf 50-Meter-Bahnen für den Schießbetrieb zur Verfügung. Der umfangreiche Umbau und die Modernisierung der Anlage streben im Frühjahr ihrem Ende zu.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.