Ton und Folie halten dicht

Interessiert verfolgten die Ausschussmitglieder die Äußerungen von Deponieleiter Peter Förster und Landrat Wolfgang Lippert (von links), mit dabei Kreisbaumeister Klaus Weig (rechts). Bild: jr

Vieles ist in Bewegung an der Reststoffdeponie in Steinmühle. Noch immer laufen die Ausbauarbeiten für die Erweiterung der Deponie.

Bis Ende 2015, so Deponieleiter Peter Förster, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der Ausschuss für Abfallwirtschaft, Landwirtschaft, Umwelt und Energie informierte sich jetzt auf der Baustelle. "Wir wollen eine sichere Deponie", erklärte Landrat Wolfgang Lippert. Die Arbeiten laufen seit September. Nach dem Abschluss des Projekts sollen weitere 1,1 Millionen Kubikmeter Einbauvolumen zur Verfügung stehen. Dies reiche die nächsten 30, 40 Jahre. 6,0 Millionen Euro investiert der Landkreis. Peter Förster erinnerte an die Anfänge der Deponie in Steinmühle. Dort habe der Landkreis ideale Voraussetzungen gefunden. 32 Hektar umfasst das Gelände, das seit 1972 in Betrieb ist. Eingelagert wird der Müll auf 15 Hektar - von Mitgliedern des Zweckverbands Schwandorf, der ein großes Einzugsgebiet hat.

Ausführlich schilderte Peter Förster den Kreisräten die Ausbauschritte. Großer Wert wird auf die exakte Verlegung der Auflage- und Dichtungsschichten gelegt. Eine über einen Meter starke Tonschicht verhindert, dass Sickerwasser in den Untergrund gerät, außerdem eine wasserundurchlässige Kunststoffdichtungsbahn. Die Anlage in Steinmühle ist die einzige Deponie der Oberpfalz der Deponieklasse I. Jährlich, so Peter Förster, werden rund 25 000 Kubikmeter Abfälle eingelagert.
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