Top-Schützin steigert Bestmarke auf 398 Ringe - Vergleichskampf zwischen Eichenlaub Saltendorf ...
Sonja Pfeilschifter erzielt neuen Standrekord

Gauschützenmeister Franz Brunner und Trainerin Christa Weigl freuen sich mit der neuen Standrekordhalterin Sonja Pfeilschifter (Mitte). Bild: dl
Saltendorf. (dl) Hoher Besuch bei den Eichenlaub-Schützen in Saltendorf: Zur Vorbereitung auf die kommende Wettkampfsaison gab es ein Vergleichsschießen gegen die Bundesliga-Mannschaft von Petersaurach.

Um mit dem letztjährigen Dritten mitzuhalten, holten sich die Saltendorfer für ihre Mannschaft namhafte Verstärkung. Mit Sonja Pfeilschifter konnte die überragende Schützin der letzten 15 Jahre im deutschen Schießsport verpflichtet werden. Und auch die neu in den Junioren-Nationalkader aufgenommene Maria Kausler (Kastl) verstärkte das Team von Christa Weigl und Robert Senft. Weitere Verstärkung gab es mit Julia Simon, die in diesem Jahr beim Bundesligisten Petersaurach an den Start gehen wird.

Hochkarätig besetzt

Bei diesem hochkarätig besetzten Vergleichsschießen war es nicht verwunderlich, dass der bisherige Standrekord gefallen ist. Die tschechische Nationalkader-Schützin Pavla Kalna hatte vor drei Jahren für Coburg 396 Ringe erzielt. Gleich zwei Mal brach Sonja Pfeilschifter die bestehende Bestmarke. Im ersten Durchgang erzielte sie 397 Ringe, im zweiten legte sie noch einen Ring zu (398). Das war auch nötig, denn Tina Grünwedel von Petersaurach hatte ebenfalls 397 Ringe erzielt.

Stolz war das Trainerteam auf die Teilnehmer aus den eigenen Reihen. Claudia Haider hat mit 396 Ringen den alten Rekord eingestellt und Benjamin Moser zeigte mit 394 Ringen, dass mit ihm in dieser Saison zu rechnen ist. Julia Simon und Maria Kausler konnten mit 393 und 392 Ringen ihre gute Form der deutschen Meisterschaft bestätigen. Weitere starke Ergebnisse erzielten die Pe-tersauracher Matthias Bauer (394), Nico Schallenberger (393) und Miriam Markart (391).

Knappe Niederlage

Den Wettkampf konnte das Saltendorfer Team lange Zeit offen gestalten. Jedoch in der letzten Phase musste man die entscheidenden Punkte an Petersaurach abgeben und eine knappe Niederlage einstecken. Der Trainer der Bundesliga-Mannschaft, Günter Reizammer, bedankte sich beim Ausrichter für diesen spannenden Vergleichswettkampf, aus dem er sehr viele Eindrücke für den anstehenden Bundesliga-Start mitnehmen könne. Beide Mannschaften wollen die Beziehung ausbauen und eine weitere Zusammenarbeit für die Zukunft in Betracht ziehen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9310)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.