Torhüter fällt mit gebrochener Hand aus - Aufsteiger SVSW Kemnath zu Gast
Sorghof lange ohne Damiano

Der SV Sorghof behauptete durch einen schwer erkämpften 2:0-Auswärtssieg beim SV Grafenwöhr die Tabellenführung in der Fußball-Bezirksliga Nord. Im nun anstehenden Heimspiel am Sonntag, 11. Oktober (15 Uhr), gegen den Aufsteiger SVSW Kemnath nimmt die Baierlein-Elf klar die Favoritenrolle ein und strebt einen weiterer Heimdreier an.

Die drei Punkte von Grafenwöhr musste der SV Sorghof allerdings teuer bezahlen. Wie sich am Montag bei einer Röntgenuntersuchung herausstellte, zog sich Torhüter Davide Damiano einen Bruch eines Mittelhandknochens an der linken Hand zu. Damit fällt der Torhüter voraussichtlich für die restlichen acht Spiele bis zur Winterpause aus.

SV-Trainer Thorsten Baierlein: "Dies ist für uns natürlich in herber Schlag, da Damiano mit seinen starken Leistungen großen Anteil am derzeitigen Erfolg hat. Ich bin aber davon überzeugt, dass die Mannschaft gefestigt genug ist, auch diesen Rückschlag wegzustecken." Für Damiano wird nun Johannes Zinnbauer, der zuletzt beruflich bedingt pausierte, in die Bresche springen und am Sonntag das Tor hüten.

Mit dem SVSW Kemnath kommt ein Team, das sich noch etwas schwer tut in der neuen Liga und derzeit mit zwölf Punkten auf dem 13. Tabellenplatz liegt. Am Vorsonntag gab es mit dem 3:3 beim SV Freudenberg ein Erfolgserlebnis, nachdem schon zuvor ein beachtliches 2:2 gegen Ensdorf erreicht wurde. Die Mannschaft von Spielertrainer Markus Sebald stieg souverän als Meister der Kreisliga Nord auf. Bekanntester Akteur in Reihen der Kemnather ist Christian Ferstl. Der Ex-Bayernligastürmer bildet zusammen mit Matthias Riedl (sechs Saisontore) ein gefährliches Sturmduo, auf das die Sorghofer Defensive ihr Augenmerk legen muss.

In der letzten Saison trafen beide Mannschaften im Toto-Pokal aufeinander, dieses Spiel konnte Sorghof mit 3:1 für sich entscheiden. "Wir wollen die drei Punkte bei uns belassen, hierfür ist aber wieder eine konzentrierte und engagierte Leistung der gesamten Mannschaft notwendig", so die klare Ansage von Baierlein an sein Team. Personell steht dem SV-Trainer bis auf Damiano das gleiche Aufgebot wie zuletzt gegen Grafenwöhr zu Verfügung.
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