Torwart-Sorgen bei der SpVgg Windischeschenbach - Direkte Duelle an der Spitze und im ...
Muss der Trainer zwischen die Pfosten?

Weiden. (sf) Als Spieltag der Gegensätze könnte man den 7. Spieltag in der Kreisklasse West titulieren. Es treffen sowohl die beiden Teams an der Tabellenspitze als auch die beiden Kellerkinder direkt aufeinander. Der FC Tremmersdorf könnte mit einem Sieg gegen Spitzenreiter TSV Reuth mit diesem nach Punkten gleichziehen. Am unteren Ende der Tabelle hat der TSV Kastl gegen den SV Parkstein die Chance, den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen.

FC Tremmersdorf       So. 15.00       TSV Reuth
Gut erholt zeigte sich Tremmersdorf von der Heimniederlage gegen Krummennaab. Nun kann der Spitzenreiter kommen. Spielertrainer Robert Schäffler, dem bis auf den an einer Bauchmuskelzerrung leidenden Spielführer Johannes Karl sein bestes Aufgebot zur Verfügung steht, ist bestrebt, dem bislang immer siegreichen Tabellenführer ein Bein zu stellen. Besonders aufgrund der ersten Halbzeit war der Derbysieg des TSV Reuth in Krummennaab verdient. Allerdings musste man diesen Erfolg teuer bezahlen. Michael Meissner fällt mit Knöchelbruch längere Zeit aus. Damit gesellt er sich zu den Langzeitverletzten Manuel Schmid und Fabian Mark. Dazu muss man im Spitzenspiel auf den im Urlaub weilenden Stefan Hösl verzichten.

FC Vorbach       So. 15.00       TSV Pressath
Seit mehreren Jahren hat der FC Vorbach kein Kirwa-Spiel mehr verloren. Daran soll sich auch am Sonntag nichts ändern. Spielertrainer Florian Ruder hofft, dass alle angeschlagenen Spieler auf die Zähne beißen. Dann muss man nur auf den verletzten Marius Meier und Urlauber Florian Ritter verzichten. Für Ruder zählen nur drei Punkte. Trotz der erneuten Niederlage gegen Riglasreuth erkannte TSV-Trainer Fritz Betzl eine erneute Leistungssteigerung. In der zweiten Hälfte gab es aber zu viele Fehler im Abwehrverbund. Der TSV will gegen den FC Vorbach dennoch den ersten Auswärtssieg einfahren. Hinter dem Einsatz von Daniel Egerer und Felix Rupprecht seht ein großes Fragezeichen.

SV Riglasreuth       So. 15.00       TSV Krummennaab
In der Vorsaison sicherte sich Riglasreuth erst am vorletzten Spieltag die Klasse, heuer läuft es sehr gut. Allerdings muss Trainer Manfred Budek am Wochenende wieder auf einige Akteure verzichten. Dennoch soll auch gegen Krummennaab gepunktet werden. Nach vorne schauen heißt es beim TSV Krummennaab nach der Derbyniederlage gegen Reuth. Ziel von Trainer Silvio Steudel ist es, sich mit seiner Elf im vorderen Mittelfeld festzusetzen. Dazu bedarf es aber einer besseren Chancenverwertung und mehr Cleverness. Bis auf die Langzeitverletzten steht in Riglasreuth das komplette Aufgebot zur Verfügung.

SV Immenreuth       So. 17.00       SV Kulmain II
Die Personalsituation beim SVI will und will einfach nicht besser werden. Gegen Tremmersdorf musste mit Sebastian Ditschek sogar ein Feldspieler zwischen die Pfosten. Beim Lokalderby gegen den SV Kulmain, das auf 17 Uhr verlegt wurde, kann Trainer Manfred Sahr wenigstens wieder auf Matthias Pocker zurückgreifen. Dazu hofft er, dass TW Haberkorn fit wird. Nachdem Kulmain in der Vorsaison in Immenreuth eine miserable Leistung bot und verdient verlor, soll sich das diesmal nach dem Willen von Kulmains Trainer Markus Schönl ändern. Mit einem Sieg im Derby will er seine gute Position in der Tabelle festigen. Für dieses Vorhaben steht ihm der gesamte Kader zur Verfügung.

VfB Mantel       So. 15.00       SpVgg W'eschenbach
"Wir wollen raus aus dem Tabellenkeller, dazu brauchen wir aber mehr als nur Unentschieden", bilanziert VfB-Trainer Roland Schuller die ersten sechs Spieltage. Gegen Windischeschenbach will der VfB den ersten Dreier schnüren. Zuversicht gibt der Auftritt in Kulmain. Offensiv muss Mantel aber noch zielstrebiger agieren. Der Kader des Gastgebers bleibt unverändert. Drei Siege in Folge hat die SpVgg zu verzeichnen. Gegen Kastl hätte sie sogar noch höher gewinnen können. Trainer Serkan Dogdu hofft, dass diese Woche noch die Spielberechtigung für zwei Neuzugänge eintrifft. Dann ist sein einziges Problem die Torwartfrage. Nachdem sich auch Tobias Senftleben verletzt hat, steht die SpVgg ohne Keeper da. Wenn alle Stricke reißen, muss der Trainer selbst zwischen die Pfosten.

TSV Kastl       So. 15.00       SV Parkstein
Kastls Trainer Karl Holub hatte eigentlich geglaubt, das Spiel gegen Kulmain sei schon der Tiefpunkt gewesen. Er wurde aber in Windischeschenbach eines Besseren belehrt. Für das eminent wichtige Spiel gegen Parkstein droht nun auch noch Kapitän Alexander Stich auszufallen, dennoch zählt nichts anderes als ein Dreier. Gegen Haidenaab begann Parkstein recht gut, aber selbst beste Chancen wurden nicht verwertet. Für Spielertrainer Sascha Sporer ist die Begegnung in Kastl ein "Sechs-Punkte-Spiel". Sebastian Schwindl springt mit in die Bresche und dürfte mit seinem Torriecher eine Hilfe sein. Auch wenn Noah und Nelson Palaez Richter ausfallen, muss der SVP dem Druck standhalten und punkten.
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