Trainer Matthias Bösl warnt: "Auch in Frohnlach gibt es die Punkte nicht geschenkt"
ASV Burglengenfeld beim Schlusslicht

Burglengenfeld. (bsb) "In den letzten zwei, drei Wochen werde ich immer mal wieder gefragt", erzählt ASV-Trainer Matthias Bösl, "ob der Abstiegskampf begonnen habe." - Der Frage begegnet Bösl aber mit Optimismus: Erstens spiele man beim ASV "um den Klassenerhalt" und nicht "gegen den Abstieg" und zweitens habe dieser Kampf bereits am ersten Spieltag begonnen.

Und dieser Kampf wird sich wohl bis zum Ende der Saison hinziehen. Ein Punkt trennt den ASV von dem Relegationsplatz. In den drei letzten Spielen vor der Winterpause begegnet der ASV Mannschaften, die ebenfalls Punkte für den Klassenerhalt benötigen. Am Samstag, 14. November, muss der ASV zum VfL Frohnlach nach Oberfranken (Anpfiff 14 Uhr), dann folgt das Heimspiel gegen den Würzburger FV, ehe die Begegnung beim SSV Jahn Regensburg II das Jahr 2015 beendet. "Wir werden unser bestes geben", verspricht Bösl und fügt hinzu: "Mehr geht halt auch nicht." Der Trainer möchte keinen unnötigen Druck auf die Mannschaft ausüben.

2:0-Heimsieg

Im Hinspiel konnte sich der ASV gegen Frohnlach in der Schlussphase mit 2:0 durchsetzen. Für den VfL, der in der laufenden Saison erst zweimal gewinnen konnte, wird die Luft in der Bayernliga Nord bereits sehr dünn. Die Mannschaft ist gegen Gegner wie Burglengenfeld auf einen Sieg angewiesen. "Die kommenden Spiele werden nicht leichter als die vergangenen. Es gibt kein Spiel, in dem wir nicht an die Leistungsgrenze gehen müssen. Wir haben auf alle Fälle die Möglichkeiten, das kurzfristige Ziel - Überwintern mit 24 bis 26 Punkten - zu erreichen", so Bösl.

Der Trainer will an die Leistungen der vergangenen beiden Spiele anknüpfen, auch an die Leistung bei der Niederlage gegen Eltersdorf: "Wir haben einen leidenschaftlichen Auftritt gegen einen starken Gegner gezeigt. Die Mannschaft war im Schnitt um drei Jahre älter als wir. Sie ist gespickt mit Spielern, die bereits in höheren Klassen gespielt haben. Trotzdem haben wir ihnen mächtig die Stirn geboten. Wir hätten uns einen Punkt redlich verdient. In den entscheidenden Phasen hat das Glück gefehlt", so Bösl. Sehr positiv ist dem Trainer die Leistung von Marc Seibert und John Schihada im defensiven Mittelfeld aufgefallen: "Sie sind ein gutes Tandem, haben wichtige Zweikämpfe gewonnen."

Auch Alexander Fuchs habe die Offensive wieder gut belebt. Bösl steht gegen Frohnlach der gleiche Kader wie gegen Eltersdorf zur Verfügung. Es fehlen weiterhin Patrick Schleicher und Rudolf Pfaffenroth. "Ihre Ausfälle schmerzen, aber damit muss man leben. Mit zwei, drei Ausfällen müssen wir im Laufe einer Saison immer leben. Problematisch wird es nur, wenn es fünf oder sechs werden."
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