Trainer Timo Rost warnt aber vor den defensivstarken Gästen
FCA heiß auf die Hofer

Ambergs Trainer Timo Rost warnt seine Spieler vor den defensivstarken Gästen aus Hof. Bild: af
Amberg. (hfz) Mit Geduld die richtige Balance finden und der SpVgg Bayern Hof nicht ins offene Messer laufen - diese Vorgaben macht Timo Rost, Trainer des Fußball-Bayernligisten FC Amberg, vor dem Heimspiel am Samstag, 16 Uhr, gegen die Oberfranken. Denn: "Mit den Hofern kommt ein sehr, sehr starkes Team an den Schanzl, der es uns richtig schwer machen wird", prognostiziert der FCA-Coach.

60 Punkte erreichen

"Wir wollen so schnell wie möglich die 60 Punkte erreichen. Erst dann kann man sich über eine mögliche neue Zielvorgabe konkret unterhalten", sagt Rost gebetsmühlenartig. Was im Fall des FC Amberg dann wohl heißen würde, dass der Regionalliga-Aufstieg offensiv angegangen würde. Allerdings fehlen den Gelb-Schwarzen bis dahin noch sieben Punkte und angesichts der schweren Aufgaben gegen Hof und dann eine Woche später gegen den SSV Jahn Regensburg II, gegen den ja noch nie gewonnen wurde, tut Rost in der Tat gut daran, bei den derzeit verständlicherweise aufkeimenden hohen Erwartungen den Ball flach zu halten.

Allerdings kommt nun mit der SpVgg Bayern Hof eine Mannschaft nach Amberg, die zuletzt am Montag beim SSV Jahn Regensburg II ein 0:0 holte und mit lediglich 16 Gegentreffern in dieser Saison an der Spitze der Bayernliga Nord steht. Zudem kassierte die Elf von Trainer Faruk Maloku auswärts bislang lediglich sechs Tore.

Dennoch: "Die Favoritenrolle ist, denke ich ohne zu übertreiben, auf Seiten des FC Amberg. Wir wollen mit unserer jungen Mannschaft ein gutes Spiel bestreiten und nach Möglichkeit auch punkten", gibt Hofs Teammanager Michael Voigt als Devise aus. Fehlen werden bei den Gelb-Schwarzen Florian Rupprecht, Christopher Klaszka und Alexander Bareuther.

Personell keine Probleme

Personelle Probleme hat der FC Amberg hingegen keine. Bis auf André Karzmarczyk, der sich schon wieder im Aufbau befindet und am Freitag das erste Mal wieder ins Mannschaftstraining einsteigt, sind alle Mann an Bord. Und: "Die Jungs sind nach der Pause am letzten Wochenende umso heißer. Sie wollen endlich wieder spielen", weiß Rost.

Der will die erwähnte "gesunde Balance aus Defensive und Offensive finden" und der SpVgg Bayern Hof, die er als "ungemein konterstark" einschätzt, keinesfalls "ins offene Messer rennen".
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