Trauer um Andreas Rewitzer
Verstorben

Pleystein. (tu) Anfang dieses Jahres erhielt Andreas Rewitzer die Diagnose über seine heimtückische Krankheit. Im März unterzog er sich einer schweren Operation, an die sich noch weitere anschlossen. Letztendlich war sein tapferer Kampf in den vergangenen Monaten vergeblich. Am Freitag starb er im Klinikum Weiden im Alter von 51 Jahren. Am Dienstag erwies ihm eine große Trauergemeinde die letzte Ehre. Im Requiem in der Sigismundkirche blickte Stadtpfarrer Pater Hans Ring auf die Lebensstationen des Gemeindeangehörigen zurück.

Rewitzer wurde am 3. März 1964 in Berlin-Kreuzberg geboren. Dort verbrachte er mit seiner Mutter und den Großeltern die ersten drei Lebensjahre. Wegen gesundheitlicher Probleme kam er mit seiner Mutter 1967 zu einem Erholungsaufenthalt nach Pleystein. Hier lernten sie den Verwaltungsfachangestellten Heiner Rewitzer kennen, der Andreas gleich in sein Herz schloss und als Sohn annahm. Pleystein wurde somit zur neuen Heimat für die zwei Berliner. Die Familie vergrößerte sich in den folgenden Jahren um zwei Schwestern und einen Bruder. Nach der Realschule lernte er den Beruf des Einzelhandelskaufmanns im Kaufhaus Carlson in Weiden.

Im August 1985 wechselte er in die Arztpraxis Dr. Hans Kirschsieper. Mit Gewissenhaftigkeit betreute er hier 20 Jahre lang das Labor. Gemeinsam mit seiner Schwester führte er zudem einige Jahre die "Böhmische Stube". Die letzten Berufsjahre arbeitete er bei der Firma Conrad in Wernberg. Auch im öffentlichen Leben engagierte er sich, so als junger Mann aktiv in der Feuerwehr, später dann in den Vorständen des Kulturkreises und der SPD. Ferner war Rewitzer einige Zeit als freier Berichterstatter für das Medienhaus "Der neue Tag" unter seinem Kürzel "ra" im Einsatz.

Der Seelengottesdienst sowie die Beerdigung wurden vom Kirchenchor unter Leitung von Alexander Völkl begleitet. Abschied von ihrem verstorbenen Kameraden nahmen für die Feuerwehr Max Baierl, für den Kulturkreis Helmut Rewitzer und für die SPD Werner Rieß. Der Männergesangverein sang als letzten Gruß an sein förderndes Mitglied das Lied "Über den Sternen". Die Stadtkapelle intonierte zum Schluss der Trauerfeier die Melodie vom guten Kameraden.
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