Trauer um Hans Bock
Verstorben

Kohlberg. (jml) Die Nachricht, dass Hans Bock bei seinem Reha-Aufenthalt mit 71 Jahren plötzlich verstorben ist, löste nicht nur bei OWV-Mitgliedern tiefe Betroffenheit aus. Als rühriger Vorsitzender war er im Hauptverein aktiv und weithin bekannt.

Bock trat 1986 dem Kohlberger Zweigverein bei und stand von 1992 bis 2014 an der Spitze. Er war ein Praktiker, Schaufeln waren ihm als Handwerkszeug lieber als Kugelschreiber. Erst abwägen und dann seine Vorstellungen realisieren, das war seine Art. Er führte zusammen mit seiner Renate den OWV so sorgfältig und sparsam wie einen Familienbetrieb. Im Laufe seiner 29 Jahre Mitgliedschaft hat er dafür sämtliche Auszeichnungen des Ortsvereins erhalten.

Die Entstehung des Naturerlebnisweges, die Streuobstwiese, der Erwerb ökologisch wertvoller Grundstücke, Fledermaus-Quartierbauten, Festhallenerweiterung und ein Gedenkstein sind mit seiner Initiative verbunden, ebenso zahlreiche Feste. Drei runde Vereinsjubiläen, je zwei Hauptvereinstagungen und Herbstwanderungen im Ort hat Bock organisiert. Mit ihm nahmen die Mitglieder an Bürgerfesten, Marktweihnacht, Faschingszügen und vielen Busausflügen teil. Jugendförderung und die Entwicklung der Laienspielgruppe waren ihm ein Herzensanliegen.

Er pflegte intensive Kontakte zu Nachbarvereinen und Freunden, war stark am politischen Leben der Kommune interessiert und hat seine Meinung in etlichen Bereichen eingebracht. Als geselliger Mensch war er bei vielen Veranstaltungen anwesend. Daneben galt seine Liebe der Imkerei, dem privaten Heimatmuseum und seinem gelben Oldtimer-BMW.
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