Trauer um Karl-Heinz Knöbl
Verstorben

Karl-Heinz Knöbl. Bild: jml
Kohlberg. (jml) Viele wussten, dass Karl-Heinz Knöbl unheilbar krank war. Dennoch herrschte im Markt Betroffenheit, als sich die Nachricht von seinem Tod herumsprach. Knöbl war durch sein freundliches Wesen ein beliebter Bürger. Um ihn trauern die beiden Söhne mit Familie, zwei Enkel sowie seine Lebenspartnerin.

Knöbl wurde 1939 im Regensburger Stadtteil Reinhausen geboren. Seine Lehre zum Wein- und Spirituosenkaufmann absolvierte er in der Domstadt und arbeitete anschließend als Abteilungs- und Filialleiter im Unternehmen. Es folgten fünf Jahre Wehrdienst in Hammelburg und Weiden. Hier lernte er seine Frau Maria kennen. Knöbl wechselte 1965 zur Brauerei Thurn und Taxis. Unter seiner Führung entstand das Bierdepot in Etzenricht, das er vier Jahre geleitet hat.

Es folgte der Ruf in die Regensburger Zentrale als Exportleiter für Westeuropa und zuletzt als Verkaufsleiter im Paulaner-Vertrieb. Durch seine offene Art, den diplomatischen Umgang mit Kunden und Kollegen schuf sich Knöbl viele Freunde. 1976 zogen die Knöbls in ihr neues Haus am Eichenweg in Kohlberg. Hier wuchsen die Söhne auf, und hier engagierte sich Knöbl im Ort. Der Sportverein, die Siedlergemeinschaft, die Reservistenkameradschaft und der OWV verlieren ein treues Mitglied.

Man sah ihn auch gerne beim ehemaligen Schnupferclub und dem Schlümpfe-Freundeskreis. Schmerzhaft fehlen wird der Karl-Heinz dem VdK. "Da werde ich Mitglied, die unterstütze ich", hatte er gesagt, als er 1968 in Regensburg dem Sozialverband beitrat. Im Ort übernahm er 1977 "vorübergehend" den Kassierposten. Daraus wurden 33 Jahre. Ab 1981 führte Knöbl sechs Jahre den Ortsverband, um die drohende Auflösung zu vermeiden. Für die späteren Vorsitzenden war er nicht nur Kassier, sondern Berater. Erst die letzten vier Jahre stand er auf eigenen Wunsch dem VdK nur noch als Ausschussmitglied zur Seite.

Nahezu 20 Jahre lang kümmerte sich Knöbl intensiv um seine kranke Gattin. Und seit 2007 stand er, wann immer es ging, jeden Tag an ihrem Grab. Damals hatte ihn schon seine Krankheit gepackt. In den letzten fünf Jahren durfte er noch die liebevolle Zuwendung seiner Lebensgefährtin Agnes aus Gmünd genießen, die ihm oft neuen Lebensmut gab. Knöbl wird am Samstag in der katholischen Pfarrkirche von Pfarrer Andreas Schlagenhaufer verabschiedet.
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