Trauer um Max Melchner
Verstorben

Rupprechtsreuth/Mantel. (sei) Der Markt ist um einen renommierten Gastwirt ärmer. Max Melchner, Chef der Schlossgaststätte in Rupprechtsreuth, ist im Alter von 90 Jahren am Mittwoch gestorben. Er hinterlässt Ehefrau Elfriede sowie die Söhne Erich und Helmut mit Familien. Melchner arbeitete zeitlebens auf seinem landwirtschaftlichen Anwesen und betrieb mit seiner Familie das Wirtshaus. Bis ins hohe Alter half er mit. Zum 90. Geburtstag im Frühjahr erfreute er sich noch recht guter Gesundheit.

"Wir verlieren einen engagierten und beliebten Mitbürger, der sich wie kaum ein anderer um die Belange des Ortsteils Rupprechtsreuth verdient gemacht hat," würdigt Bürgermeister Stephan Oetzinger Melchner. Von 1960 bis 1990 saß der Wirt im Marktrat. Zudem vertrat er Mantel über 36 Jahre im Wasserzweckverband. Zahlreiche Initiativen gingen dabei vom "Bräuer", wie der Hausname Melchners lautet, aus. "Wir verlieren ein Urgestein unserer Partei," zeigt sich CSU-Vorsitzender Reinhold Meier betroffen über den Tod des Ehrenmitglieds. In zahlreichen Vereinen war der Verstorbene aktiv. So gehörte er seit 1951 der Feuerwehr an. Dem Männergesangverein hielt er über 62 Jahre die Treue. Auch der Heimat- und Trachtenverein verliert einen Mitstreiter.

Kurz notiert Waldweihnacht des OWV

Weiherhammer. (baw) Der OWV veranstaltet am Sonntag, 21. Dezember, um 17 Uhr die Waldweihnacht am Musikpavillon an der Blockhütte. Die Feier begleiten die Gruppe "Harmony Sounds" und der "Liederkranz". Im Anschluss bietet der Hüttenwirt Bratwürste und Glühwein an.

Daga spendet für ärmere Mitbürger

Weiherhammer. Vizepräsident Toni Dürr vom Deutsch-Amerikanischen-Ausschuss (Daga) und Gerhard Hörl, Beauftragter des Deutsch-Amerikanischen Volksfestes, übergaben Bürgermeister Ludwig Biller zehn Lebensmittelpakete für bedürftige Weiherhammerer. Das Geld stammt aus dem Erlös des Deutsch-Amerikanischen Volksfests in Grafenwöhr. Die Daga verteilt 750 Lebensmittelpakete in den Landkreisen Amberg, Neustadt und Tirschenreuth. Die Auswahl der Bedürftigen treffen die Sozialämter und Gemeinden.
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