Trauer um Schwester M. Lanthilda
Verstorben

Windischeschenbach. (ab) Fünf Jahrzehnte lang kümmerte sich Schwester M. Lanthilda im Exerzitienhaus Johannisthal um die Verpflegung und Bedienung der Gäste im Speisesaal, um Näharbeiten und um die Wäsche. Ihre ganze Sorge galt auch dem Garten, den sie 50 Jahre lang hegte und pflegte.

Alle, die die Schwester kennengelernt hatten, erlebten sie als zuvorkommende Ordensfrau, die die Anliegen der Gäste unauffällig mittrug und im Gebet begleitete. Am Donnerstag, 29. Oktober, verstarb Schwester M. Lanthilda plötzlich und unerwartet. Die Beerdigung fand am 31. Oktober auf dem Klosterfriedhof in Mallersdorf statt. Auch zahlreiche Windischeschenbacher erwiesen der Verstorbenen die letzte Ehre, unter anderem Direktor Manfred Strigl , der in seinem Nachruf die Verstorbene als "große Beterin und Ordensschwester mit Leib und Seele, aus der das Licht Christi heraus leuchtete", würdigte.

"Wir wissen, dass wir jetzt auch im Himmel eine große Fürsprecherin für Johannisthal haben. Schwester Lanthilda war ein sehr mütterlicher Mensch, der sich um viele sorgte, der gerne teilte. Wir werden ihr ein ehrendes Gedenken widmen."

In der Hauskapelle in Johannisthal wird an die Verstorbene am Freitag, 20. November, um 11 Uhr mit einem Requiem gedacht. Alle Anwesenden sind anschließend zum Mittagessen eingeladen. Um den verstorbenen Schwestern, die in Johannisthal gewirkt haben, ein ehrendes Gedenken zu bewahren, ist geplant, neben der Stele mit Direktor Max Rackl am Eingang zum Exerzitienhaus für jede verstorbene Schwester ein Totenbrett aufzustellen.
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