Trausnitz mit Vorsicht zu genießen

Der Trausnitzer Torwart Benjamin Willax hält einen Schuss des Stullners Dennis Humbs ab. Rechts greift auch noch der Trausnitzer Andreas Zimmermann in die Aktion ein. Im Hinspiel siegte Trausnitz mit 3:1. Bild: mhs

Die Kreisklasse West biegt auf die Zielgerade ein. Vor den letzten fünf Runden sind dabei noch etliche Fragen offen.

Schwandorf. (lfj) Den Aufstieg in der Kreisklasse West machen der SV Kemnath (1./41), die SpVgg Schönseer Land (2./41) und der SC Ettmannsdorf II (3./40) unter sich aus, wobei die beiden Letztgenannten noch im Nachholspiel (1.Mai) aufein-ander treffen. Der SC Kleinwinklarn (4./35) hat wohl nur noch eine Chance wenn er am Sonntag in Ettmannsdorf die drei Punkte mitnimmt. Eine leichte Aufgabe haben die Kemnather gegen das zuletzt personell gebeutelte Schlusslicht SC Teublitz (14./18), die SpVgg Schönseer Land trifft beim abstiegsgefährdeten SV Altenschwand (11./23) auf erbitterten Widerstand.

In den Abstiegskampf sind mindestens noch acht Teams verwickelt, selbst der TV Nabburg (5./31) darf sich noch nicht zu sicher sein, wenn er beim SV Fischbach (10./23) verliert. Der TSV Stulln (6./29) könnte mit einem Heimsieg alles klar machen, doch der zuletzt überaus erfolgreiche Gast TSV Trausnitz (8./28) ist mit Vorsicht zu genießen.

FTE Schwandorf       So. 14.30       SpVgg Bruck
Gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf will die Eintracht im neuen Jahr weiter ungeschlagen bleiben. Dabei hofft Trainer Rupert Frimberger weiter auf das nötige Quäntchen Glück, gut defensiv zu arbeite, schnell umzuschalten und Torchancen konsequenter zu nutzen. Es stehen alle Spieler zur Verfügung. Für die Gäste ist die Partie in der Kreisstadt bereits ein Endspiel. Sollte hier kein Dreier gelingen, würde es äußerst, schwer die Klasse zu erhalten. Deshalb hofft SpVgg-Trainer Mario Eckl auf einen guten Tag seiner Mannschaft und die drei Punkte.

TSV Klardorf       So. 15.00       SC Weinberg
Dringend einen Sieg fordert Klardorfs Trainer Jürgen Ubykin gegen den SC Weinberg. Die Niederlage bei der Eintracht habe zwar nicht allzu viel an der Tabellensituation geändert, doch zu Hause müssen drei Punkte her. Bis auf einen Langzeitverletzten sind beim TSV alle Spieler einsatzfähig. Mit dem Sieg gegen Altenschwand konnte sich der SC Weinberg ein wenig von den Abstiegsplätzen absetzen und will nun auch in Klardorf punkten, um nicht wieder hinten reinzurutschen. Die Zuversicht von Trainer Richard Wagner, dies trotz der Schwere der Aufgabe zu realisieren, ruht auf dem fast komplett vorhandenen Kader.

TSV Stulln       So. 15.00       TSV Trausnitz
Mit dem Ergebnis konnten die Stullner in Kleinwinklarn (1:2) nicht zufrieden sein, aber es stimmte die Leistung bis zur schweren Verletzung von M. Zühlke (Verdacht auf Kreuzbandriss), "danach kamen wir aus dem Rhythmus", analysiert Trainer Georg Winkler. Gegen die im Aufwind befindlichen Trausnitzer ist Stulln nun gefordert, mit der bestmöglichen Aufstellung einen Heimsieg einzufahren. Gegen Bruck konnten die Gäste einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Spielertrainer Sebastian Lang weiß aber auch, dass gegen die jungen, spielstarken Stullner eine konzentrierte Defensivleistung und zudem eine bessere Chancenverwertung nötig ist. Ziel ist es, nicht zu verlieren, um weitere Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Lediglich hinter dem Einsatz von Schmid steht ein Fragezeichen.

SC Ettmannsdorf II       So. 15.00       SC Kleinwinklarn
Für SCE-Trainer Bastian Hierl zählt Kleinwinklarn zu den Top-Teams der Liga. Es gilt, defensiv kompakt zu stehen und bei Ballgewinn schnell umzuschalten, ebenso die vorhandenen Chancen konsequenter zu nutzen. Ohne personelle Sorgen ist ein Heimsieg das Ziel, um vorne dabei zu bleiben. Für die Gäste zählt es an die gute Leistung vom Vorsonntag anzuknüpfen. Spielertrainer Markus Rüdiger und seine Team wissen um die Spielstärke des Gegners, aber mit Kampf und Leidenschaft will Kleinwinklarn aus Ettmannsdorf etwas Zählbares mitnehmen.

SV Kemnath/Bu.       So. 15.00       SC Teublitz
"Wir wissen sicherlich um die Probleme von Teublitz, aber wir werden den Gast ebenso ernst nehmen wie alle anderen Teams der Liga und das Schlusslicht keinesfalls unterschätzen, wobei die Hinspielniederlage Warnung genug sein sollte", sagt SVK-Trainer Gerry Lösch. Die Buchbergelf will erster bleiben und bis zum Schluss die Spannung hoch halten. Es fehlen Gebert und Ott. Ziel der Gäste ist es, sich mit Anstand aus der Affäre zu ziehen, wenngleich dies aufgrund der personellen Lage sehr schwer werden wird. Nachdem auch Frank aus familiären Gründen ausfällt, hat Trainer Oliver Birk Probleme, eine konkurrenzfähige Mannschaft aufs Feld zu schicken.

SV Fischbach       So. 15.00       TV Nabburg
"Nur kuriose Treffer verhinderten einen Punktgewinn in Dietersdorf", meint Fischbachs Trainer Robert Schafbauer, dessen Mannschaft beim Favoriten nicht enttäuschte und deshalb zuversichtlich ins Heimspiel gegen Nabburg geht. Der SV wird versuchen, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren und die wichtigen Punkte gutzuschreiben. Jobst ist wieder dabei. Die Restsaison kann der TV Nabburg nach der Heimniederlage gegen Kemnath abhaken, da weder nach oben noch nach unten mehr gravierendes passieren wird. Dennoch wird er versuchen, in Fischbach trotz verschlechterter personeller Lage nicht leer auszugehen. Neuzugang Kirchner wird nach schwerer Verletzung für den Rest der Saison ausfallen, zudem ist der Einsatz von Wolf und Scharf fraglich.

SV Altenschwand       So. 15.00       SpVgg Schönseer Land
Individuelle Fehler warfen die Gäste bei der Niederlage auf dem Weinberg aus der Bahn. Daran gilt es zu arbeiten, um gegen den Titelanwärter aus dem Schönseer Land eine reelle Chance zu haben und aus der Außenseiterrolle wenigstens einen Punkt holen zu können. Die personelle Lage wird immer schlechter, am Sonntag muss Trainer Hubert Scheinost mit Götz, Reiger, Bartucz und Dauerer wichtige Spieler ersetzen. "Gegen Fischbach haben wir nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber Moral und Willen waren vorhanden", bilanziert der Schönseer Trainer Hans-Jürgen Linge. In Altenschwand erwartet die SpVgg einen Gegner, der jeden Punkt gegen den Abstieg braucht. Dennoch zählt für sie mit fast komplettem Kader, nur Fleck (Leisten-OP) fehlt, nur ein Sieg.
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