Trebsauer Läutwerk wird in Regensburg generalüberholt - Kosten rund 1600 Euro
Glocken bleiben stumm

Christian Lopatta (links) und Christian Schlecht (rechts) bauten die defekte Glocke ab und bringen sie nach Regensburg. Bürgermeister Gerhard Scharl (Zweiter von rechts) dankte den Helfern. Bild: zer
Für die Trebsauer schlägt die Glocke am Dorfkirchlein in diesem Jahr nicht mehr. Die Steuerung für das automatische Gebetläuten und das Läuten der Sterbeglocke hat "den Geist aufgegeben". Das Glockengeläute muss in Regensburg überholt werden, dazu wird sie gleich gereinigt. Am 6. März 1867 beschloss die Gemeindeversammlung mit 18 Mitgliedern, ein Kirchlein zu bauen. 1868 wurde der Bau abgeschlossen. Nun hat die Dorfgemeinschaft zugestimmt das Glockengeläute überholen zu lassen. Die Glocke trägt die Namen der Gefallenen des Ersten Weltkrieges.

Sie wurde 1924 gegossen und auf den kleinen Turm gesetzt. Das Gerüst stellten Christian Schlecht und Christian Lopatta auf und nahmen die 40 Kilogramm schwere Glocke ab. Schlecht wird sie nach Regensburg bringen. Die Kosten für den Transport und die Instandsetzung belaufen sich auf rund 1600 Euro. Das Tünchen der Außenmauern und die Reparatur des Mauersockels werden nicht sofort vorgenommen. "Im kommenden Jahr ist ein Fest zu Abschluss geplant, dieser Teil der Restauration soll mit Spenden finanziert werden", betonte Bürgermeister Gerhard Scharl und dankte den Helfern. Eine Spendenquittung kann ausgestellt werden.
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