Treffen auf der Grünen Au

Thomas Wildenauer (links) und Benjamin Burger (rechts) stellen einen Hofer Spieler. Im Oktober vergangenen Jahres siegten die Weidener bei der SpVgg SV Bayern Hof mit 1:0. Eine Wiederholung des Erfolgs am Mittwoch würde die SpVgg SV wieder etwas weiter nach vorne bringen. Bild: hfz

Die Bayernliga Nord hetzt von Termin zu Termin: Am Mittwoch steht schon wieder ein Spieltag auf dem Programm, der fünfte. Im Mittelpunkt steht das Treffen zweier Traditionsklubs.

Weiden. (mr) Vom Namen her sollten sie in dieser Liga eigentlich ganz oben stehen, nach den bisherigen Leistungen haben sie das noch nicht geschafft. Die SpVgg Bayern Hof (5. Platz/9 Punkte) ist zwar in der Bayernliga Nord auf dem Weg dahin, die SpVgg SV Weiden (9./5) steckt nach vier Spieltagen aber schon ein bisschen im Mittelfeld fest.

Co-Trainer in Weiden

Am Mittwoch (19 Uhr) treffen beide Teams auf der Grünen Au in Hof aufeinander. Der Trend spricht für die Gastgeber, die nach der Auftaktniederlage gegen den TSV Aubstadt drei Siege in Serie gefeiert haben. Milos Janovsky scheint als Trainer beim Traditionsclub angekommen zu sein. Ein bisschen alte Bande nach Weiden hat der Tscheche auch noch, war er doch zu Regionalliga-Zeiten der SpVgg Co-Trainer unter Gino Lettieri. Aufpassen müssen die Weidener auf Martin Holek, der mit vier Toren die Torjägerliste der Bayernliga anführt.

Die Weidener sind aber sicher nicht chancenlos. Beim 2:2 bei Eintracht Bamberg zeigten die Nordoberpfälzer Nehmerqualitäten und schlugen nach dem 0:2-Rückstand noch zurück. Neuzugang Matthias Heckenberger gab sein Debüt in der Start-Elf.

Mit der SpVgg SV auf Augenhöhe befindet sich der ASV Burglengenfeld (10./5). Die Mannschaft von Trainer Matthias Bösl ist ansprechend in die Saison gestartet. Ein Sieg, zwei Unentschieden, eine Niederlage - das ist für einen Aufsteiger eine gute Bilanz nach vier Spielen.

Am Mittwoch reist der SSV Jahn II (16./2) zum Derby an. Die Regensburger warten noch auf den ersten Saisonsieg, scheinen Abwehrprobleme zu haben. Zuletzt kassierten sie gegen Seligenporten fünf Tore.

An der Spitze patzten die Führenden TSV Aubstadt (1./10) und TSV Großbardorf (2.(10) zuletzt ein wenig. Mit ihren Unentschieden bleiben sie aber weiter vorne.

Heimlicher Spitzenreiter ist aber Regionalliga-Absteiger SV Seligenporten (3./9). Er hat erst drei Spiele absolviert (die Partie gegen Frohnlach wurde abgebrochen), alle drei wurden gewonnen. Die "Klosterer" können am Mittwoch auch richtiger Spitzenreiter werden, denn sie empfangen den Ersten Aubstadt. Mit einem Sieg würden sie die Unterfranken überholen. Damit es für ganz vorne reicht, müsste aber auch der TSV Großbardorf gegen den SC Eltersdorf (13./3) patzen.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.