Treffen, ratschen, wohlfühlen

Einmal im Jahr gehört der Pfarrsaal Sankt Otto den Senioren. Mit Liedern und Gedichten wurden sie auf Weihnachten eingestimmt. Aber auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz, viele von den älteren Leuten sehen sich nur einmal im Jahr.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johannes Lindner erläuterte mit inhaltsreichen Worten die Bedeutung von Weihnachten, bedankte sich aber auch bei den vielen freiwilligen Helfern, die dieses Fest für die Senioren vorbereitet hatten.

Neue Lieder einstudiert

Mit Sang und Klang eröffnete der Kinder- und Jugendchor diesen bunten Nachmittag. Neue Lieder hatten sie dafür einstudiert, die alle auf die Bedeutung von Advent und Weihnachten ausgerichtet waren, um der älteren Generation Freude zu machen. Die Leitung hatte Rita Schatz.

Nun folgten mehrere Gedichte. In den Erzählungen wurde auch an die hektische Zeit in diesen Tagen erinnert und dabei allen Anwesenden ans Herz gelegt: "Lass deine Sinne einmal ruh'n und hab den Mut zum Nichtstun."

Pater Dominik Sobolewski ging in seiner kurzen Ansprache auf das Evangelium des Tages ein. Er zitierte dabei Johannes den Täufer, der in der Wüste das Volk aufrief: "Bereitet den Weg des Herrn, machtet eben seine Pfade." Den guten Wünschen für die Senioren schloss sich auch die evangelische Pfarrerin Helga von Niedner an, die aber auch an die Not und das Elend in der Welt hinwies. Die Aktion "Brot für die Welt" sei dafür gedacht, einen Beitrag für die Linderung der Leiden zu leisten. "Weihnachten ist für mich persönlich die bewegendste und schönste Zeit des Jahres", gab Bürgermeister Joachim Neuß zu. Er betonte, dass man den Frieden im eigenen Herzen tragen sollte.

Mit dem vergangenen Jahr war das Stadtoberhaupt sehr zufrieden, besonders was die 700-Jahr-Feier und die Stadt allgemein betraf.
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