Trinkwasserverordnung an der Freizeitanlage umgesetzt
Gut für Camper: Sicherer Sprudel

Neustadt/WN. (esc) Legionellen haben keine Chance: In den Trinkwasserleitungen in der Freizeitanlage wurden bei der Umsetzung der Trinkwasserverordnung automatische Entleerungen berücksichtigt. Eine Zeitschaltuhr macht's möglich.

Weil viele Camper ihre Gartenschläuche direkt an die Entnahmestellen angeschlossen haben, ließ die Stadt die Wasserhähne umbauen sowie die Wasserleitungen verkleiden, um sie vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Wasser- und Platzwart haben die Aufgabe, bei den Kontrollgängen darauf zu achten, dass die Zelt- und Wohnwagenbewohner ihre Schlauchleitungen nicht mehr direkt anschließen. "Es soll nichts passieren", sagte stellvertretender Bürgermeister Heinrich Maier (CSU) zu den Bauausschuss-Mitgliedern. Für diese Maßnahme stellte der Stadtrat 12 000 Euro zur Verfügung.

Weiter berichtete Maier von einer Radfahrergruppe, die den Betrieb auf der Freizeitanlage gelobt habe, weil "hier Ordnung herrscht". "Weil wir hier die modernsten Voraussetzungen bieten, hat sich der Gast in Neustadt sehr wohl gefühlt", erzählte der stellvertretende Rathauschef.
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