Trotz 2:1-Pausenführung 2:4-Niederlage beim SV Hutthurm - Verspätete Anreise
SV Etzenricht verschenkt die Punkte

Andreas Schimmerer (am Ball) glich nach 20 Minuten für die Etzenrichter aus und zur Pause führten die Gäste sogar mit 2:1. Am Ende mussten sie sich aber beim SV Hutthurm 2:4 geschlagen geben. Bild: war
Hutthurm. Mit etwa 20 Minuten Verspätung pfiff der Referee aus Österreich die Freitagspartie erst nach 19.15 Uhr an, da die Gäste durch einige schwere Unfälle und daraus resultierenden Staus bei der 200 Kilometer umfassenden Anreise erst 20 Minuten vor dem ursprünglichen Termin eintrafen. Am Ende mussten sie sich aber 2:4 geschlagen geben.

Dennoch fanden die Oberpfälzer sehr schnell unter Flutlicht auf dem Kunstrasen ihren Rhythmus, kamen rasch zu Torgelegenheiten. Johannes Pötzls Schuss (3.) schrammte Zentimeter am Pfosten vorbei und Andreas Müller forderte aus der zweiten Reihe dem Hutthurmer Schlussmann eine Glanzreaktion ab. SVE-Trainer Bernd Rast stellte um, konnte Tobias Plössner und Kapitän Stephan Herrmann nach Ablauf ihrer Sperre wieder in der Anfangsformation bringen. Eng wurde es bei der Besetzung des Angriffs, denn neben dem gesperrten Thomas Schärtl fiel überraschend der gesetzte Martin Pasieka krankheitsbedingt aus.

Der erste entlastende Angriff der Gastgeber wurde zur Ecke abgewehrt und diese führte zu der zu diesem Zeitpunkt überraschenden Führung. Der Eckball wurde verlängert und Benjamin Neunteufel unterstrich einmal mehr seine Torjägerqualität, zimmerte die Vorlage aus 13 Metern in den Kasten. Etzenricht war keineswegs schockiert. Der Mut wurde belohnt, schon nach 20 Minuten glich Andreas Schimmerer aus 18 Metern flach in die linke Ecke aus. In der Szene zuvor hatte Hutthurm schon Mühe, den Erstversuch von Pötzl zu blocken. Pötzl stand auch beim 1:2 Pate. SVH-Keeper Freund foulte den laufstarken Stürmer und Andreas Müller vollstreckte sicher. Von den Niederbayern war während dieser Phase wenig zu sehen. "Wir hatten immer die besseren Lösungen parat, hätten weit höher führen müssen, vom Gegner ging bis hier her kaum Gefahr aus", kommentierte SVE-Abteilungsleiter Manfred Herrmann die Momentaufnahme zur Halbzeit.

"Wir haben es nicht geschafft, die Führung zu verwalten, da müssen wir noch dazulernen", hatte Etzenricht Trainer Bernd Rast schon nach der Partie vor einer Woche bemängelt, nachdem sein Team eine komfortablere Führung nach der Pause verspielte. Gestern verlief der zweite Abschnitt in ähnlicher Weise, nach einer Stunde drehte sich die Partie zugunsten der Gastgeber. Joker André Schirrotzki brachte sich energisch in das Angriffsspiel ein und traf zum Ausgleich, Sebastian Loibl verwandelte zehn Minuten später zur Führung für Hutthurm. Beim 4:2 schnappte sich Neunteufel die mittig abgegebene Vorlage, nutzte diese abgeklärt zu seinem siebten Saisontor.
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