Trotz roter Karte stehen elf Spieler auf dem Platz

Die Alten Herren sind immer wieder mal für ein Kuriosum gut. Zwar kassierten sie bei den stets fairen elf Freundschaftsspielen keine gelbe Karte, jedoch eine berechtigte rote, berichtete Leiter Albert Reger. Ein Spieler habe Sekundenbruchteile vor Spielende bei einem 1:2-Rückstand die Nerven verloren.

Er habe sich selbstverständlich sofort bei seinem Gegner entschuldigte und sei vom Platz gegangen. Doch ohne dass es Gegner und Schiedsrichter bemerkten, schickten die Immenreuther auch gleich einen Ersatzspieler aufs Feld. "Unsere Schlitzohrigkeit half uns aber leider nichts", erinnerte der AH-Leiter, "denn wir mussten dennoch erneut ein knappe Niederlage mit nach Hause nehmen."

Von elf Freundschaftsspielen seien fünf gewonnen worden. Die restlichen Partien gingen jeweils knapp verloren. Am Ende hieß es beim Torverhältnis 25:34. Die meisten Treffer erzielten Reiner Ullmann und Norbert Schmid, alle Spiele absolvierte Stefan König. Die Kameradschaft pflegten die Alten Herren bei einer viertägigen Familienfahrt nach Finkenberg mit einem 50-Mann-Bus, einer dreitägigen Bergwanderung in die Hohen Tauern ebenso nach Österreich sowie mit dem Besuch des Annafestes in Forchheim, bei dem sogar zwei Busse eingesetzt werden konnten.

Sehr erfreut zeigte sich Albert Reger, dass auch 25 Personen vom Patenverein SV Kulmain sich an dieser Fahrt beteiligt hatten. Mitte November fand ein Jahresabschlussessen in Beerhof statt.

Reger dankte dem Betreuerteam um Jürgen Langsteiner, Roland Schöler und Matthias Hösl sowie der Gemeinde für die Benutzung der Schulsportanlagen. Siegfried Enders würdigte er für die Leitung der Heimspiele als Schiedsrichter. (mez)
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