Trotz Sanierung Zeit für Übungen

Die Feuerwehr wertete im vergangenen Jahr ihr Feuerwehrgerätehaus mit Mehrzweckgebäude, dem Verkaufsstand und der verbindenden Überdachung auf. Nochmals blickte sie bei der Hauptversammlung auf die Arbeiten zurück.

Ahornberg. (bkr) Die Überdachungen passten die Brandschützer den Gebäudehöhen an und ersetzten die Pappschindeln der Dacheindeckungen durch Biberschwanzziegel. Ebenso pflasterten sie die Durchfahrt. In der Kasse von Lothar Porst hinterließen dies ein sattes Minus.

Nachdem Vorsitzender Gerhard Greger zum Gedenken an Johann Schönfelder aufgerufen hatte, berichtete Stellvertreter Hubert Scherm aus dem Vereinsleben. Seine Aufmerksamkeit widmete er Maibaum, Johannisfeuer, der Herbst- und Familienwanderung, dem Tagesausflug nach Passau sowie dem Krippenspiel bei der Weihnachtsfeier mit 19 Kindern. Drei Monate sanierten Helfer die Anlagen. Neben ihnen sprach Scherm der Jugend Lob fürs Dorffest aus. Für einen Erfolg sorgte auch das Schlachtschüsselessen. Keine Aussage wollte Scherm zur Platzierung der Feuerwehrkicker bei der Fußballgemeindemeisterschaft machen.

Einsatzbereit und gut ausgebildet sind die 70 Aktiven, berichtete Kommandant Wolfgang Zaus. Eine gemischte Gruppe legte ein Leistungsabzeichen ab, Übungen fanden nach Plan statt. Zwei Schulungen beschäftigten sich mit den Unfallverhütungsvorschriften und der Absicherung von Einsatzstellen. Bei zwei Übungen wurde die Schlagkraft getestet. Diese mussten die Aktiven jedoch nur bei fünf kleineren Einsätzen unter Beweis stellen. Zu drei Verkehrsabsicherungen und einer Brandwache gesellten sich zwei Fehlalarmierungen. Den Gerätewarten dankte Zaus für den Eifer. Eine Alteisensammlung erbrachte 9,22 Tonnen Schrott. Für das neue Jahr lud der Kommandant zum Vortrag über Kaminbrände ein und bot eine Überprüfung häuslicher Feuerlöscher an.

Beeindruckt von Leistungsniveau und Engagement zeigte sich Bürgermeister Heinz Lorenz. Den Erhalt von Geräten und den baulichen Anlagen bewertete er als einen Traum. Der kommunale Zuschuss von 3500 Euro für die Sanierungsmaßnahmen sei gerne gewährt worden. Die Gemeinde könne ihre Pflichtaufgaben ohne das Engagement der Brandschützer nicht leisten. Die aktive Wehr wertete Kreisbrandmeister Alfred Vogel als lebende und wichtige Zelle der Dorfgemeinschaft.

Als Termine stehen ein Hutza-Abend am 21. Februar, bei entsprechender Witterung ein Schneemannfest, das Feuerwehrfest zum 140-Jährigen vom 19. bis 21. Juni sowie Wanderung, Schlachtschüssel, Maibaumaufstellung und Johannisfeuer fest.
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