TSV Aubstadt ein Härtetest

Das Derby und Spitzenspiel gegen den FC Amberg ist vorbei. Jetzt gilt es für die SpVgg SV Weiden, sich wieder auf den Bayernliga-Alltag zu konzentrieren. Beim TSV Aubstadt erwartet Trainer Christian Stadler einen "richtigen Härtetest".

Weiden. (lst) Fußball ist schnelllebig - das weiß Christian Stadler, Trainer des Bayernligisten SpVgg SV Weiden zur Genüge. "Das Derby gegen den FC Amberg war sicherlich ein Saisonhöhepunkt für uns. Dem sollen noch weitere folgen", sagt der 41-Jährige. Dazu sei es aber unabdingbar, dass seine Mannschaft im Auswärtsspiel am Samstag, 28. März, um 16 Uhr beim TSV Aubstadt mit der gleichen hundertprozentigen Einstellung zu Werke geht wie vor einer Woche gegen die Vilsstädter.

Hoffen auf guten Platz

"Aubstadt wird ein richtiger Härtetest für uns", ist sich Stadler sicher. Der freut sich auf die Auswärtspartie bei den Unterfranken, nicht zuletzt wegen des seiner Meinung nach unnötigen Nachkartens über die Platzverhältnisse im Sparda-Bank-Stadion. Fakt sei, da könnten sich er, Ambergs Trainer Timo Rost sowie die Spieler beider Teams nicht allesamt irren, dass diese derzeit einfach keinen technisch hochwertigen Fußball zulassen. "Daher hoffe ich, dass das Geläuf in Aubstadt um einiges besser ist als bei uns in Weiden. Denn dann können wir unsere Stärken noch mehr ausspielen", so der Coach.

Das muss die SpVgg SV Weiden auch, denn mit dem TSV Aubstadt treffen die Schwarz-Blauen auf einen unangenehmen Gegner, der bis zum 0:2 am letzten Wochenende beim Weidener Mitkonkurrenten SpVgg Jahn Forchheim vier Partien in Folge ungeschlagen war. Durch diese Serie verbesserte sich die Truppe von Josef Francic auf den neunten Tabellenplatz.

"Aubstadt hat sich gefangen und ist ein echter Prüfstein für uns", so Stadler, dessen Elf das Hinspiel am Wasserwerk durch ein Tor von Peter Schecklmann mit 1:0 gewonnen hatte, aber in der Vorsaison beim TSV mit 0:2 unter die Räder gekommen war. "Aubstadt war letzte Saison in der Aufstiegsrelegation mit 2:3 und 1:4 am Regionalligisten 1. FC Schweinfurt gescheitert und brauchte heuer etwas Anlaufzeit. Aber inzwischen hat der TSV zu alter Stärke zurückgefunden", glaubt Stadler zu wissen. Die Qualitäten des Gegners sieht er im schnellen Umschalten nach vorne. Die Mannschaft sei körperlich robust, lauere auf Ballverluste des Gegners und versuche, Standardsituationen zu schaffen, bei denen sie brandgefährlich sind. In der Winterpause haben die Unterfranken mit Max Schebak und Martin Thomann (beide vom Regionalligisten 1. FC Schweinfurt) nochmals zwei "richtige Kracher" an Land gezogen.

Fast in Bestbesetzung

"Wir werden alles dafür tun, um mit drei Punkten nach Hause zu fahren und, nachdem Aschaffenburg spielfrei ist, die Tabellenführung zurückerobern", so Stadler, der für diese Begegnung fast seine Bestbesetzung ins Rennen schicken kann.

Für den lange verletzten Andreas Koppmann kommt die Partie um eine Woche zu früh. Der gegen Amberg am Knie angeschlagene Innenverteidiger Andreas Wendl ist wieder einsatzfähig. Dafür fehlt der gesperrte Martin Schuster (Rote Karte in der Bezirksliga).
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