TSV dreht die Partie gegen den FC Chammünster
Nittenau sichert sich den Klassenerhalt

Tore: 0:1 (40.) Markus Holzer, 1:1 (53.) Daniel Schmid, 2:1 (68.) Marco Frankerl - SR: Joseph Baumgartner (TSV Wörth) - Zuschauer: 500 in Beucherling

(aho) Ein positives Ende nahm das Relegationsspiel in Beucherling für den TSV Nittenau. Mit 2:1 setzte sich der Kreisligazwölfte gegen den FC Chammünster durch, der zuvor am TSV Falkenstein gescheitert war. Während sich die Nittenauer über den Klassenerhalt freuen durften, wartet auf den Verlierer am Sonntag im nun alles entscheidenden Match der SV Obertrübenbach.

Schnelle Entscheidung

Anfangs sah es für den späteren Gewinner nicht nach einem erfreulichen Verlauf aus. Chammünster wirkte frischer und wacher. Es sah so aus, als wollte der FC eine schnelle Entscheidung herbeiführen. Vom TSV Nittenau war nicht viel zu sehen. Die erste Viertelstunde brachte wenig durchdachte Spielzüge, Zurückhaltung war angesagt. Ab der 20. Minute konnte sich der Vizemeister der Kreisklasse Ost besser in Szene setzen und sich die eine oder andere gute Chance erarbeiten. So scheiterte Daiminger an Torwart Michael Schmid. Auf der anderen Seite zielte Daniel Schmid für die Nittenauer knapp über die Querlatte. Fünf Minuten vor der Halbzeit nahm Markus Holzer einen langen Pass aus der eigenen Abwehr an, steuerte auf den Torwart zu und überwand diesen zum 0:1-Pausenstand.

Schmid mit dem Ausgleich

Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer einen ganz anderen TSV Nittenau. Jetzt wurden die Angriffe durchdachter und zwingender, während Chammünster mehr und mehr abbaute. Den 1:1-Ausgleich markierte Daniel Schmid in der 53. Minute, er stand nach einer Kopfballverlängerung völlig frei und schoss ungehindert ein. Der Kreisligist wurde immer überlegener, und die Führung war nur eine Frage der Zeit. Marco Frankerl war es schließlich, der in der 68. Minute das 2:1 erzielte. Vom FC Chammünster kam viel zu wenig, um dem Spiel noch eine Wende geben zu können. Die letzte Gelegenheit der Partie besaß der TSV in der 86. Minute, doch ging der Ball am Tor vorbei.

TSV konzentrierter

Insgesamt gewann Nittenau nicht unverdient, weil die Mannschaft in der entscheidenden Phase konzentrierter wirkte.
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