TSV Eslarn stürzt Anadoluspor

Verbissener Luftkampf um den Ball: Tobias Lindner (links, Eslarn) und Alexander Martins Mabi (Anadoluspor) und Max Sperl (Nummer 6, Eslarn) sind die Protagonisten dieser Szene. Der TSV Eslarn bezwang Anadoluspor mit 2:0 und übernahm die Tabellenführung. Bild: Büttner

Die gesamte Vorrunde blieb der SV Anadoluspor (2./31) in der Kreisklasse Ost ungeschlagen. Zum Auftakt der zweiten Halbserie hat es die Mannschaft von Spielertrainer Akram Abdel-Haq nun doch erwischt.

Weiden. (af) Im Spitzenspiel fügte Verfolger TSV Eslarn (1./32) dem bisherigen Tabellenführer mit 2:0 die erste Saisonniederlage bei und übernahm damit selbst die Pole Position. Nur drei Punkte zurück hat die DJK Weiden (3./29) weiterhin alle Chancen, um im Meisterschaftskampf der lachende Dritte zu sein. Im Tabellenkeller hat der SV Altenstadt/WN (12./13) durch den 3:2-Sieg bei der SpVgg Pirk (6./19) den Sprung auf zumindest den Relegationsplatz geschafft. Dagegen setzte sich die Talfahrt des TSV Pleystein (13./12) fort: Das 1:3 gegen die DJK Weiden bedeutete den Absturz auf einen direkten Abstiegsplatz. Beim Schlusslicht SV Pfrentsch (14./8) zieht sich nach dem 0:4 gegen den SV Altenstadt/Voh. (10./15) die Schlinge immer enger zu.

TSV Eslarn       2:0 (0:0)       Anadoluspor Weiden
Tore: 1:0 (49.) Maximilian Sperl, 2:0 (67.) Daniel Bäumler - SR: Roman Mastalar (Wurz) - Zuschauer: 180

(tmk) Im Spitzenspiel erwischten die Gäste den besseren Start und hatten mehrere gute Offensivaktionen. Eslarn hielt dagegen und konnte sich durch einige Konter befreien. Beide Hintermannschaften standen stabil, so dass es torlos in die Pause ging. Nach dem Wechsel erwischte Eslarn den Gast eiskalt. Sperl brachte einen Abpraller zur Führung für die Heimmannschaft im Gästetor unter. In der Folgezeit blieb der TSV am Drücker und baute die Führung auf 2:0 aus (67.). TSV-Stürmer Bäumler hämmerte einen Drehschuss unhaltbar, für Gästekeeper Selvi, in die Maschen. Im weiteren Verlauf war die Partie von etlichen kleinen Fouls und Nicklichkeiten geprägt, der Spielfluss kam so gut wie zum Erliegen. Aufgrund der konsequenten Spielführung des Schiedsrichters blieb die Begegnung auf einem intensiven, aber fairen Niveau. Anadoluspor warf in der Schlussphase alles nach vorne. Jedoch verstand es die Grenzlandelf, die Führung zu verteidigen und als verdienter Sieger vom Platz zu gehen.

SpVgg Vohenstrauß II       4:0 (2:0)       FC Luhe-Markt
Tore: 1:0 (23.) David Dupal, 2:0 (34.) Marcel Pfab, 3:0 (68.) Michael Pinter, 4:0 (71.) Marcel Pfab - SR: Andreas Kink (SV Störnstein) - Zuschauer: 60

(mw) Einen ungefährdeten Sieg feierte die zweite Mannschaft im Kirwa-Spiel gegen harmlose Gäste. Die Heimmannschaft wollte den Punktverlust vom vergangenen Wochenende vergessen machen. Früh wurden die Gäste attackiert und am Spielaufbau gestört. Luhe-Markt blieb während der gesamten Spielzeit ohne echte Torchance. Mit schnellen Angriffen gelang es immer wieder, die Hintermannschaft der Gäste in Verlegenheit zu bringen. Dupal mit einem tollen Schuss in den Torwinkel und der wiederum starke Pfab stellten die Weichen im ersten Durchgang auf Sieg. Spätestens nach dem dritten Tor war die Partie entschieden. Vohenstrauß hätte bei konsequenterer Chancenverwertung sogar noch höher gewinnen können.

SpVgg Pirk       2:3 (0:1)       SV Altenstadt/WN
Tore: 0:1 (41.) Maximilian Pausch, 0:2 (57.) Christian Duran Maury, 1:2 (59.) Pavel Karlicek, 2:2 (61.) Alexander Kosnowski, 2:3 (71.) Tobias Schuller - SR: Thiele (DJK Gebenbach) - Zuschauer: 70

(sts) Die SpVgg Pirk leistete sich zum Auftakt der Rückrunde eine unnötige Heimniederlage. Die Gastgeber agierten im ersten Durchgang zu passiv und mussten folgerichtig den Rückstand durch Maximilian Pausch hinnehmen. Auch die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten dem Gast um Kapitän Joachim Krämer, der nach einem Freistoß seine Führung ausbaute (57.). Wenig später meldete sich die Heimelf fulminant zurück: Mit einem Doppelschlag durch Pavel Karlicek und Alexander Kosnowski stellte man den mittlerweile nicht unverdienten Ausgleich her. Trotzdem reichte es nicht zu einem Remis: Tobias Schuller war es vorbehalten, zum glücklichen Sieg für die Gäste abzuschließen.

TSV Pleystein       1:3 (1:1)       DJK Weiden
Tore: 1:0 (14.) Werner Katholing, 1:1 (16./Foulelfmeter). Christian Fehn, 1:2 (68.) Patrick Ott, 1:3 (90.+3) Tim Schimel - SR: Roland Wendl (SV Störnstein) - Zuschauer: 50

(khe) Eine unnötige und auch unverdiente Niederlage kassierte der TSV gegen den Tabellendritten. Nach einem schönen Freistoß ging die Heimmannschaft durch Katholing in Führung. Im Gegenzug wurde Gästestürmer Birawsky gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Fehn zum Ausgleich. Kurz vor der Pause wurde Künzl von Strigl frei gespielt, er scheiterte aber am besten Gästespieler, Torwart Hecht. Gleich nach der Pause lag der ansonsten sehr gut leitende Schiedsrichter mit einer Entscheidung daneben. Nachdem Schneider die Gästeabwehr überlaufen hatte, wurde er knapp vor der Strafraumgrenze gefoult. Zu aller Verwunderung erhielt der Abwehrspieler nicht Rot, sondern nur Gelb. In der 68. Minute rutschte dem Heimkeeper ein harmloser Ball unter der Sohle durch und es stand 1:2. Nun setzte Pleystein alles auf eine Karte. Die beste Chance hatte Klotz, der kurz vor Schluss wieder in Hecht seinen Meister fand. In der Nachspielzeit markierte Schimel den Endstand.

SV Pfrentsch       0:4 (0:2)       SV Altenstadt/Voh.
Tore: 0:1 (13.) Tobias Stangl, 0:2 (35.) Christian Meyer, 0:3 (46.) Markus Duschinger, 0:4 (89.) David Linz - SR: Hans Fischer (TSV Tännesberg) - Zuschauer: 60 - Gelb-Rot: (79.) Petr Demjan (SVP), (85.) Michal Jedlicka (SVP)

(snp) Sowohl die Heimelf als auch der Schiedsrichter erwischten einen rabenschwarzen Tag. In der Anfangsphase konnte der SV Pfrentsch noch gut mithalten. Aber nach der Altenstädter Führung ging nichts mehr zusammen. Bei der Meckel-Truppe kam Unmut auf, weil gleich mehrere Aktionen mit einer Gelben Karte bestraft wurden. Auch wurde ein klarer Elfmeter nach einem Foul an Hruska nicht gegeben. Die Gäste waren Nutznießer der Hektik und erzielten noch vor der Pause das 0:2. Pfrentsch wollte nach dem Wechsel nochmals Gas geben, aber vom Anstoß weg kassierte man das 0:3. Die Heimelf ergab sich ihrem Schicksal, haderte jedoch mit den Schiedsrichterentscheidungen. In der Schlussphase gab es zwei Platzverweise gegen die Heimelf. Die Überzahl nutzten die Gäste zu einem weiteren Treffer.

SV Floß       1:1 (1:1)       DJK Neukirchen/Chr.
Tore: 1:0 (7.) Reinhold Bayer, 1:1 (18.) Walter Janda - SR: Reinhard Marschik - Zuschauer: 65 - Gelb-Rot: (83.) Max Woppmann (DJK), (89.) Daniel Lehner (SV)

(mac) In den ersten zehn Minuten legte Floß los wie die Feuerwehr und spielte den Gast in Grund und Boden. Die verdiente Führung besorgte Bayer, als er aus 20 Metern abzog und der Ball im unteren Toreck landete. Danach hörte die Heimelf auf Fußball zu spielen und überließ dem Gast das Kommando, was dieser gerne annahm und seinerseits zu Chancen kam. Nach einer Unachtsamkeit der Flosser Hintermannschaft glich die DJK aus. In einem hart, aber nicht unfair geführten Spiel bedeutete dies den Endstand, da sich danach keines der beiden Teams entscheidend durchsetzen konnte.

SV Störnstein       1:1 (0:0)       FSV Waldthurn
Tore: 0:1 (50.) Hubert Pühler, 1:1 (52.) Karl-Heinz Schreiner - SR: Bernd Dietl (TSV Krummennaab) - Zuschauer: 60

(efa) Das Spiel begann hektisch und mit Ballverlusten auf beiden Seiten. Die ersten Torschüsse gingen auf das Konto des SV, doch auch die Gäste kamen nach und nach gut in die Partie. Ohne zwingende Chancen und mit ausgeglichenem Spielverlauf ging es in die Halbzeit. Nach der Pause kamen die Störnsteiner etwas energischer aus der Kabine und hatten erste Möglichkeiten. Nach einem Freistoß war es jedoch der FSV, der durch Pühler in Führung ging. Im Gegenzug wurde Daniel Stifter im Strafraum gelegt. Der Gefoulte trat selbst zum Strafstoß an. Der Keeper entschärfte den Elfer, doch Schreiner erzielte im Nachschuss den Ausgleich. Im Anschluss spielten beide Teams auf Sieg - mit leichten Vorteilen für die Störnsteiner. Am Ende stand das gleiche Ergebnis wie im Hinspiel.
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