TSV Kirchenlaibach möchte Verunsicherung beim ASV Hollfeld ausnutzen - Wieder engagiertes ...
Punktgewinn fest in der Planung

TSV-Trainer Thomas Kaufmann blickt der Auswärtspartie in Hollfeld entspannt entgegen. Bild: G. Büttner
Kirchenlaibach. (lai) Zum Landkreisderby reist der TSV Kirchenlaibach am Samstag zum Tabellenschlusslicht ASV Hollfeld. Dort war man in der Winterpause aktiv, hat Geld in die Hand genommen und es für neue Spieler sowie den neuen Trainer Michael Schreiber ausgegeben. Ein finanzieller Kraftakt, der verhindern soll, dass der Absteiger aus der Bayernliga in die Bezirksliga durchgereicht wird.

Dementsprechend sprach man in Hollfeld von einem Durchmarsch, der im neuen Jahr beginnen sollte. Allerdings gingen die ersten beiden Partien gegen Redwitz und Feucht verloren, so dass dem Spiel gegen Kirchenlaibach besondere Bedeutung beigemessen wird. Steht Hollfeld auch nach diesem Spiel mit leeren Händen da, ist der Anschluss an das untere Mittelfeld der Tabelle so gut wie verloren.

TSV-Trainer Kaufmann sieht daher die Gastgeber unter stärkerem Druck als seine eigene Mannschaft. Die könnte mit einem Punktgewinn einen Relegationsplatz besetzen. Und das ist auch fest in der Planung. Trotz der bitteren Heimniederlage gegen Veitsbronn setzt Kaufmann darauf, dass die Mannschaft erneut so auftritt wie am vergangenen Wochenende. Hinsichtlich Einsatzbereitschaft und Moral war der Trainer höchst zufrieden. Dass der schon sicher geglaubte Punkt durch einen unglücklich abgefälschten Freistoß doch noch entrissen wurde, schreibt mancher abergläubische Zeitgenosse dem Fluch der Tabellenkonstellation zu.

Doch es hilft nichts, verschütteter Milch hinterher zu weinen. Auch wenn in bestimmten Situationen nicht gleichwertig und auch nicht positionsbezogen gewechselt werden kann, für die kommenden schweren Spiele gilt, dass der TSV nach wie vor gegen jeden Gegner bestehen kann - sofern er seine Tugenden abruft.

Verzichten muss der Trainer auf die beruflich unabkömmlichen Mager und Knappe sowie den verletzten Dadder. Nitschke ist nach seinem Vereinswechsel erst ab 1. April spielberechtigt.

Das voraussichtliche Aufgebot: Obwandner (Schmidt), Baumgärnter, Eigler, Grüner, Hader, Hörath, Höreth, Hoffmann, Lauer, Olpen, Opfermann, Sendelbeck, Sommerer, Hiery, Kaufmann, Kauper.
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