TSV Kirchenlaibach muss auch in Buch eine 0:3-Niederlage hinnehmen - Leistungssteigerung nicht ...
Chancenverwertung bleibt Schwachstelle

Buch. (lai) Die Talfahrt des TSV Kirchenlaibach/Speichersdorf in der Landesliga Nordost hält auch nach diesem Spieltag an. Als Außenseiter war beim ambitionierten TV Buch erneut nichts zu holen, obwohl bei der 0:3-Niederlage eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Partien zu verzeichnen war. Erneut konnte die Offensivreihe die herausgespielten Chancen nicht verwerten. Derzeit das größte Manko der Kirchenlaibacher, die seit nunmehr drei Spielen auf einen Torerfolg warten.

Auch der Spielverlauf gegen den TSV Buch erinnerte an die letzten Spiele. Die Gastgeber legten von Beginn an ein hohes Tempo vor, die Gäste hielten vor allem mit kämpferischen Mitteln dagegen. Torwart Obwandner parierte gerade in der Anfangsphase gegen die spielstarken Einzelspieler der Nürnberger klasse. Aufgrund der ausgeglichenen Spielanteile wäre ein Unentschieden zur Pause wohl gerecht gewesen, doch trafen die Gastgeber wenige Minuten vor dem Seitenwechsel doch noch ins Schwarze. Torwart Obwandner konnte einen Freistoß noch entschärfen, den Abpraller staubte Neuzugang Eberlein aus abseitsverdächtiger Position eiskalt ab.

Nach der Halbzeit hatten die Gäste den Ausgleich mehrfach auf dem Fuß, doch konnten weder Kapitän Sendelbeck noch Sturmtank Küfner den Ball im Tor der Gastgeber unterbringen. So entschieden die Gastgeber das Spiel in der 70. Minute für sich: Brehm reagierte nach einem abgewehrten Schuss aus 20 Metern am schnellsten und schob zur 2:0-Führung ein. Die Kirchenlaibacher, die nun alles nach vorne warfen, wurden in der Schlussphase durch Eberlein ausgekontert. Der ehemalige Drittligaspieler (22 Einsätze für Wacker Burghausen im vergangenen Jahr) sorgte mit seinem zweiten Treffer für einen gelungenen Einstand in seinem ersten Pflichtspiel für Buch. "Wenn wir unsere Chancen besser verwerten, können wir auch gegen solche spielstarken Gegner bestehen", sieht Abteilungsleiter Jürgen Höreth trotz der Niederlagenserie einen Aufwärtstrend bei seinem Team.
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